SKANDAL BEI GERICHT: Ich wollte sprechen

Submitted by LittleBuddha on Mi, 07.02.2007 - 18:37:58

Landesgericht KlagenfurtWie man ein angebliches Opfer sexuellen Missbrauchs sogar vor Gericht seiner eigenen Schilderungen durch die Justiz berauben kann, zeigt unmissverständlich eine am 6. Februar 2007 durchgeführte Hauptverhandlung unter Richter Liebhauser-Karl am Landesgericht Klagenfurt. Angeklagt ein 46-jähriger Kärntner, der bereits die 3. Wiederaufnahme wegen laufender Justizpannen erkämpfen musste. Das heute 16 jährige Opfer sollte am Dienstag erneut aussagen, allerdings die Fragen des Richters ausschließlich mit JA oder NEIN beantworten. Das sah die selbstsichere und mittlerweile voll im Leben stehende Schülerin nicht ein. "Ich will mit eigenen Worten sprechen", entgegnete die Jugendliche dem Schöffensenat.

NIEDERÖSTERREICH: 1-jährige mit Gewalt und Polizei abgenommen

Submitted by LittleBuddha on Do, 01.02.2007 - 13:13:05

Jugendamt 215Offenbar hat man in Oberpullendorf aus dem Fall Christian (wir erinnern uns) nichts gelernt. Trotz Gesetzesänderung kommt es nach wie vor zu gewaltsamen Kindesabnahmen im Beisein der Exekutive. Also keine Spur von Kinderpsychologen und einer annehmbaren Vorgehensweise. Auftraggeber ist keinesfalls ein Elternteil der seine Erziehungsberechtigung durchgesetzen will, nein, wenn das Jugendamt zweimal läutet und eine Verfügung nach § 215 ABGB Gefahr in Verzug verzeichnet, wird alles weitere für Eltern in Österreich zum Alptraum.

01|02|Die Kolumne des Pädagogik Visionärs

Submitted by LittleBuddha on Do, 01.02.2007 - 12:12:07

Liebe INHR-Leser, -Sympathisanten und -Kritiker!

Wie steht es eigentlich mit der sogenannten Menschlichkeit und dem bisschen sozialen Engagement in unserer Gesellschaft durch jeden Einzelnen? Eine Frage der sich wohl nicht nur hochqualifizierte Sozialarbeiter und Sozialpädagogen stellen sollten. Manchmal macht man sich eben Gedanken darüber und denkt an jene Zeit zurück, wo Großmutter am Abend die Kinder ins Bett gebracht hat, eine Gute Nacht Geschichte vorlas und der große Bruder wieder einmal damit angetan war, seine kleinen Geschwister in Dunkelheit zu erschrecken. Wo bleiben die Geschwister Rollen, die Großmutter und ihr Märchenbuch, Eltern die sich einst um ihre Kinder gekümmert haben, als die Fürsorge noch beim Dorfpfarrer innehielt. Ist das alles der Industrialisierung zum Opfer gefallen oder streben wir einfach nur so den Kindertagesstätten, Ganztagsschulen und nicht zuletzt der eigenen Karriere Willen zwischen Kinderwunsch und Ohnmachtgefüge. Nachdem die Gedanken heute besonders frei umherschwebten, habe ich mir wieder einmal Gedanken gemacht, über das Einst von Gestern und das Jetzt von Heute.

Niederösterreich: Vom Autowrack ins Krisenzentrum

Submitted by reichmann on So, 21.01.2007 - 22:09:59

Nicht selten stehen Jugendliche vor dem Disput ihrer eigenen Familie. Gerade in solchen Momenten sollte man glauben, leistet die Jugendwohlfahrt wertvolle Arbeit. Das jede zweite Ehe in Österreich geschieden wird, Kinder nicht selten unter den Beziehungen ihrer Eltern(teile) leiden und nicht zuletzt das Abrutschen in die Straffälligkeit begleitet von Drogen und Alkohol nichts mehr mit jugendlichen Leichtsinn zutun haben kann, lässt zumindest aktuell der Fall des 16 jährigen Martin B.* aus der Region Neulenbach in Niederösterreich nur erahnen.

Inquisitoren des guten Willens

Submitted by reichmann on Fr, 12.01.2007 - 22:29:12






Bei Trennung vom unliebsamen
Partner oder bei anderen Streitig-
keiten im familiären Rahmen kommt immer öfter der Verdacht des sexuellen Missbrauchs zur Sprache. Zumeist werden dabei ganze Familien zerstört:"Täter" wandert ins Gefängnis, Trennung, Kinder wandern ins Heim ...
Warum zwei Männer wegen eines erfundenen Missbrauchvorwurfs jahrelang unschuldig im Gefängnis saßen.


Von Sabine Rückert ©  DIE ZEIT

10|01|Die Kolumne des Pädagogik Visionärs

Submitted by LittleBuddha on Mi, 10.01.2007 - 14:46:00

Liebe INHR-Leser, -Sympathisanten und -Kritiker!

Da staunt der Sozialpädagoge und Pädagogik Visionär Stephan Tiefenbacher über Lothar Kannenberg nicht schlecht: „Wenn Du Dir selber Respekt geben kannst, kannst du auch anderen Respekt geben. Und dann wird alles funktionieren“, nuscheln Sie. Dafür hat der Sozialpädagoge unzählige Semester lang die Schulbank gedrückt. Und Sie sagen das einfach so. Respekt!

INHR DECKT AUF: Wie 13 jährige im Kinderheim rauchen

Submitted by LittleBuddha on Do, 04.01.2007 - 15:35:55

Jugendliche RaucherSeit 1. Jänner 2007 bekommt man bei Zigaretten-Automaten nur noch mit Bankomatkarte und Kleingeld die gewünschte Packung "Sargnägel".

Österreichs Kinder und Jugendliche sollen nicht nur in Punkto Alkoholmissbrauch besser geschützt werden, nein, in Sachen Tabak spricht der Gesetzgeber klare Worte. So darf der junge Österreicher erst ab Vollendung des 16. Lebensjahr das Nikotin aktiv inhalieren. Während jeder weiß wie es auch um die passive Rauchinhalation steht, will man zumindest beim Konsum von Tabakware den Jugendschutz hochhalten. Das Int. Network of Human Rights deckt wieder einmal auf: Die Jugendwohlfahrt in Kärnten nimmt es mit Jugendschutz nicht so genau!

22|12|Die Kolumne des Pädagogik Visionärs

Submitted by LittleBuddha on Fr, 22.12.2006 - 18:41:23

Liebe INHR-Leser, -Sympathisanten und -Kritiker!

Bitte entschuldigen Sie meine verspäteten Worte zur Nation, die bisher wöchentlich auf ein Neues zu finden waren. Die Vorweihnachtszeit hat nicht nur meine Familie sondern nicht zuletzt die Kinder und Jugendlichen in meiner Arbeitsstätte, nämlich 22 sozialpädagogische Wohngemeinschaften, voll erfasst. Da werden Kekse gebacken, Nordmann Tannen geschmückt und der Braten zum Fest standesgemäß vorbereitet. Nicht zu vergessen die kleinen und großen Geschenke zum Zeichen der Nächstenliebe. Natürlich denke ich gerade in dieser Zeit an jene Kinder, die Weihnachten nicht mit ihren leiblichen Eltern verbringen können. Gerade diese Kinder brauchen besondere Liebe und Geborgenheit in einer Zeit wie dieser.

Vergewaltigung erfunden: Mann in U-Haft

Submitted by reichmann on Fr, 22.12.2006 - 15:58:43

FehlurteilMehr als fünf Monate lang war ein 41-Jähriger Wiener unter dem Vorwurf der Vergewaltigung in U-Haft. Am Montag gab das 25-jährige "Opfer" im Zeugenstand zu, die Vorwürfe "aus Wut" erhoben zu haben. Wieder einmal zeigt sich, was für ungerheuren Schaden solche ungerechtfertigten Vorwürfe anrichten können.