01|12|Die Kolumne des Pädagogik Visionärs

Gespeichert von LittleBuddha am Fr, 01.12.2006 - 01:56:07

Liebe INHR-Leser, -Sympathisanten und -Kritiker!

"Bin ich ein Opfer von Stalking?" So schoss es mir heute durch den Kopf, als ich bei der Durchsicht meines Global-Message-Exchange Account, besser bekannt als GMX, höchst euphorisches Datenmaterial sichten durfte. Da gibt es Stalker die nutzen eBay um spezifizierte Angebote zu unterbreiten. Andere wiederum schrecken nicht davor zurück mit Datenklau höchst sensibel auf sich aufmerksam zu machen.

Einerseits belustigend und andererseits wohl eher erschütternd, gäbe es nicht die Möglichkeit einen Spamfilter in Anspruch zu nehmen. Nachdem diese Emails nach genauem Betrachtens dort zu finden waren, frage ich mich, ob ich tatsächlich gestalkt wurde oder vielmehr der Tatverdacht des Spamming zur Anwendung kommt. Ein Ermächtigungsdelikt, welches bei der hiesigen Fernmeldebehörde immer auf ein offenes Öhrchen stößt. Der Anti-Stalking Konferenz 2006 und jener Frau aus Kärnten, welche 11.000 Drohanrufe getätigt hatte, schien es wohl weniger gut ergangen zu sein.

Mit den Heranwachsenden auf Konfrontation

Gespeichert von LittleBuddha am Mi, 29.11.2006 - 10:17:23





 Eltern müssen sich informieren, heikle Themen ansprechen und das Einhalten von Normen überprüfen. Die sich häufenden Meldungen von Gewalt unter Jugendlichen wecken gerade bei Eltern von Heranwachsenden große Ängste. Wie können sie in den heutigen gesellschaftlichen Umbruchzeiten verhindern, dass ihnen ihre Kinder total entgleiten? «Genau hinschauen und vermehrt Grenzen setzen», sagen die Fachleute.

STEYR: Jugendwohlfahrt verschlingt Unsummen

Gespeichert von LittleBuddha am Di, 28.11.2006 - 12:51:46





 Wer hätte das gedacht. In Steyr / Oberösterreich hat
es die Sozialdemokratische Partei Österreich kurz
SPÖ unter Federführung des Bürgermeisters Ing. David
Forstenlechner (SPÖ) glatt geschafft. Innerhalb von 10 Jahren haben sich die Kosten der Jugendwohlfahrt nämlich verdreifacht!

Mit dem Projekt "YES" soll dieser Skandal nun verniedlicht werden, wie Bürgermeister Forstenlechner die breite Öffentlichkeit wissen lässt. Sogar die Sozialhilfeleistungen sind innerhalb von 4 Jahren um das fünffache gestiegen.

Da stellt sich der mündige Steuerzahler natürlich die Frage wohin mit dem Geld? Das Int. Network of Human Rights weiß wieviel die Fremdunterbringung von Minderjährigen Kindern und Jugendlichen kostet und zeigt ein Fallbeispiel aus Oberösterreich, dass für ein fast 2 jähriges Kind in einer fragwürdigen Krisenpflege 90,00 Euro am Tag fließen. Involviert sind einschlägige Pflegschaftsvereine. Andere Betroffene berichten von Taggeldern die weit mehr als Euro 150,00 betragen. Dabei bleiben Kinder mit ihren Therapien dennoch auf der Strecke und Jugendliche kriminalisieren sich in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften, wie mehrere Medienberichte belegen!

Jugendwohlfahrt neu erfinden?

Gespeichert von LittleBuddha am Di, 28.11.2006 - 12:06:39





 Die österreichische Jugendwohlfahrt ist spätestens seit
der letzten großen Reform des Jugendwohlfahrtsrechts
(1989) in einem kontinuierlichen Prozess der Umgestaltung.
Die Bedeutung der freien Träger ist gestiegen, Betreuungsaktivitäten wurden aus den Ämtern ausgelagert, die Organisation an Ziele der Verwaltungsreform angepasst. Diese Wandlungen sind überraschenderweise von bloß dahinplätschernden öffentlichen fachlichen Diskursen begleitet, und glaubt man der eigenen Wahrnehmung und den Berichten von Betroffenen, so bleibt die Performance in vielen Bereichen noch auf einem dürftigen Niveau. Es wäre an der Zeit, Bilanz zu ziehen und den künftigen Weg dieses Kernbereichs von Sozialarbeit und Sozialpädagogik zu diskutieren.

24|11|Die Kolumne des Pädagogik Visionärs

Gespeichert von LittleBuddha am Fr, 24.11.2006 - 07:13:22

Endlich! Meine Name ist Bond, James Bond. So ertönt es seit gestern wieder von der Kinoleinwand. Dieses Ereignis konnte ich mir als eingefleischter James Bond Fan natürlich nicht entgehen lassen. So habe ich mit meiner ältesten Tochter, ihrer Clique und einigen Jugendlichen aus meiner sozialpädagogischen Wohngemeinschaft das Cineplexx in Innsbruck heimgesucht. Tja, heimgesucht ist gut. Mit Pop Corn Tüten zwischen den Beinen und mit erwartungsvoller Haltung sind nicht nur wir, sondern einige andere im Kinosaal gesessen.

Da jagt das Gute, in Persona James Bond, das Böse, in Persona Le Chiffre. Der Bösewicht ist Mitglied einer Terrororganisation und hält sich gerne im Casino Royale in Montenegro auf. Der Film übertrifft natürlich alles bisher dagewesene und es stimmt. Jener Stil und Charakter, den wir aus den ersten Bond Streifen kennen, kehrt zurück. Daniel Craig alias James Bond hat seine Rolle gut im Griff. Da erinnere ich mich wieder einmal an die Kritiker, jene die in INHR reißerisch sehen und in ihren verstaubten Sesseln wohl eher wenig mit James Bond zu tun haben. Dennoch versuchen solche Menschen das vermeintlich Böse zu jagen.

Klagenfurt: Mama, kommst mich amol besuchen?

Gespeichert von LittleBuddha am Di, 21.11.2006 - 02:04:16

Landesgericht KlagenfurtDas waren die letzten Worte des 15 jährigen Jugendlichen als er nach der Verhandlung von einem Justizwachebeamten abgeführt wurde.
Der 15 jähriger Klagenfurter Sonderschüler der ASO Waidmannsdorf wurde am Landesgericht Klagenfurt zu 21 Monaten Haft, davon 7 Monate unbedingt, verurteilt (nicht rechtskräftig).

Die neue Jugendnotschlafstelle in Klagenfurt

Gespeichert von reichmann am Fr, 17.11.2006 - 19:04:01

Jugendlichen in Not einen Schlafplatz zu geben, junge Mensch in Krisensituationen aufzunehmen, junge Frauen und Männern Hilfe anzubieten, sind soziale Werte, denen sich die Jugendnotschlafstelle Klagenfurt annimmt. Damit in Zeiten des globalen Wirtschaftswahns der Mensch nicht auf der Strecke bleibt.

16|11|Die Kolumne des Pädagogik Visionärs

Gespeichert von LittleBuddha am Do, 16.11.2006 - 00:23:31

Liebe INHR-Leser, -Sympathisanten und -Kritiker!

Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Ist sie nicht schön die besinnliche Vorweihnachtszeit? Also unsere Patchwork Familie liebt die angenehme, von Räucherstäbchen und Duftkerzen durchsetzte Adventsstimmung. Mitten drin aber auch der Gedanke an jene, deren Liebsten kleinen Kinderseelen hunderte Kilometer entfernt Laternen für den St. Martinsumzug basteln oder Strohsterne zur dekorativen Bereicherung so manch blasser Fensterläden einschlägiger Wohngruppen und Kinderdorffamilien produzieren. Vielleicht glückt es sogar dem einen oder anderen Kind fremdherziger Unterbringung, Kekse zu backen oder mit Mama zu telefonieren. Welche Gefühle solche Eltern mit sich herumtragen, mit welcher Sensibilität fremde Menschen mit solchen Gefühlen umgehen, habe ich mir dieser Tage beim Fest der Pferde in Wien durch den Kopf gehen lassen.