Gespeichert von LittleBuddha am Mi, 02.04.2008 - 12:51:54

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Eigentlich sollten Kinder und Jugendliche, deren Kindeswohl im eigenen Familienverband gefährdet scheint, durch Unterbringung in einem Heim, einer Pflegefamilie oder einem Kinderdorf, geschützt und wohlbehütet aufwachsen. In der Praxis sieht die sogenannte "Heimkarriere" allerdings ganz anders aus. Gewalt, Prostitution, Kriminalität und Drogen bestimmen den Alltag von Kindern und Jugendlichen, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen. In der Regel sind die Sozialpädagogen mit ihrem Klientel schlichtweg überfordert.

Rabiate Mädchen in Linz

Zwei 14-jährige Mädchen haben am Dienstagnachmittag die Verkäuferin eines Lebensmittelgeschäfts in der Neuen Heimat in Linz brutal attackiert.

Flasche Whiskey gestohlen

Die beiden Bewohnerinnen eines Heims für schwer erziehbare Kinder hatten eine Flasche Whiskey gestohlen und waren dabei von der Angestellten beobachtet worden.

Auf Verkäuferin eingetreten

Als die 41-Jährige die Jugendlichen am Eingang stellen wollte, rasteten sie völlig aus. Sie schlugen die Frau ins Gesicht, sodass sie Nasenbluten bekam, traten mit den Füßen auf sie ein und zogen sie an den Haaren.

Im Anhaltezentrum in Verwahrung genommen

Erst als ein männlicher Verkäufer einschritt, ließen sich die 14-Jährigen bremsen. Die Polizei hat sie vorübergehend im Anhaltezentrum in Verwahrung genommen - Zur Abschreckung, denn die Mädchen hätten schon öfter Kriminaltaten begangen, aber wegen ihres jungen Alters seien sie immer ohne Konsequenzen davon gekommen.

Berichte aus ORF.at

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