Submitted by LittleBuddha on Di, 03.07.2007 - 13:59:13







Sie beherrschen nicht nur die Medien, sondern
zwischenzeitlich auch die Politik. Flatratepartys,
Koma-Sauf-Kids und die nüchterne Realität
zwischen Erwachsen werden aber doch noch Kind sein. Die Vorbilder im Elternhaus machen es den Teenagern nicht leicht, wenn Vater und Mutter mit Zigarette sowie Bier- und Weinflasche um die Ecke ins Wohnzimmer flitzen. Die Zeiten sind eben vorbei als Kinder in der Autoritätsführung mehr unter als am Tisch teilgenommen haben. Alleine in Österreich trifft die Armutsgrenze über 100.000 Kinder und laut Pro Juventute verlieren jeden Tag sieben Kinder in Österreich ihr Daheim. Die gesellschaftliche Entgleisung durch Drogen und Alkohol kommt also immer näher. Während sich vor 15 Jahren die Jungen und Mädchen mit Bier im Rausch versucht haben, sind es heute Alkopops, Wodka und andere hochprozentige Mischungen, ein Leichtes wenn man bedenkt, dass bei Tests in der Regel 7 von 10 Geschäften Alkohol an unter 14 Jährige verkaufen.

Ein 15 jähriger hat mich vor die Tatsache gestellt er wird nun mit Freunden Selbstanzeige machen, denn Canabis gehört legalisiert und die Polizei muss überfordert werden. So spricht der Pädagogik Visionär aus seiner Praxis im Umgang mit "Schwierigen Jugendlichen" und somit aus der Seele vieler Eltern. Doch begonnen hat alles mit ein paar Bier, Langeweile hinter dem Vereinshaus und dem bewussten Katz & Maus Spiel mit den Ordnungshütern. Respekt kennen die Kids schon lange keinen mehr und tanzen nur zu gerne den eigenen Eltern auf der Nase herum.

Philipp kennt das auch, der Sohn aus gut bürgerlichem Hause ist bereits von fast jeder Schule geflogen und in der Berufsschule konnte er stolze 50 % Fehlstunden auf sein Konto schreiben. Seine Mutter ist nicht nur berufstätig sondern fassungslos. Den Problemen ihres Kindes will oder kann sie aber nur wenig entgegentreten. Obwohl Philipp kein Scheidungskind ist, geborgene Verhältnisse kennt, sind Marihuana, Canabis, Bier und Schnaps seine Hauptbeschäftigung.

Mit dem Fotoapparat fotografiert sich Philipp und seine Freunde bei den nächtlichen Gelagen und er hat darüber sogar eine eigene Webpage gebastelt. Das übrigens machen auch seine Kumpels und sind stolz drauf mit Selbstanzeige bei der Polizei Aufsehen zu erregen.

Die Jugendzeiten von Philipp liegen nun rund sieben Jahre zurück und feiern heute traurige Realität wie eh und je. Auch wenn es noch keine Foto Handys gab und IPods im Labor von Apple erst richtig entwickelt werden mussten. Die Erscheinung ist nicht neu, es haben sich eben die Instrumente und Werkzeuge leicht verändert, wie der Pädagogik Visionär weiß.

Eine neue Bedeutsamkeit bekam das Problem vor einigen Monaten als ein 16 jähriger Berliner mit 50 Tekila auf die Intensivstation kam und verstarb. Auch in Österreich bereiten sich Tag für Tag die hiesigen Kliniken auf ihre jungen Patienten vor. Dabei sind Jungen und Mädchen in keinster Weise zu differenzieren. Gesoffen und gekifft wird sowohl beim männlichen wie auch weiblichen Geschlecht und damit steigt auch die Gewaltbereitschaft.

Dazu der Pädagogik Visionär: "Das menschliche Gerhin braucht in der Regel bis zum 25. Lebensjahr um sich voll entwickeln zu können. Kinder die sich ins Koma saufen beeinträchtigen diesen wichtigen Prozess erheblich und Schäden bleiben nicht aus. So werden die Mägen der Teenager schon lange nicht mehr ausgepumpt, die erholen sich im Krankenhaus vom Suff!".

Bisherige Prozesse der Politik und Jugendschutzverantwortlichen zeigten nur mäßigen Erfolg, gehe es um die Integration der Eltern als Hauptverantwortliche. Nicht nur die elementare Vorbildrolle liegt im Elternhaus, nein, auch eine verantwortungsbewusste Erziehung kann gesellschaftliche Entgleisungen des eigenen Nachwuchs eindämmen.

"Mein erstes Bier hab ich mit 6 Jahren konsumiert, auch wenn es nur ein paar Schluck waren", erinnert sich der Pädagogik Visionär und verweist dabei mehr auf die Veränderungen im Familienbild als auf kindliche Gehversuche. "Wer hat als Kind nicht schon mal seinen kleinen Finger in Papas Schnapsglas getaucht", führt der gebürtige Tiroler mit Erfahrungen aus dem Heiligen Land weiter aus.

Geht es nach dem Pädagogik Visionär, ist in erster Linie eine standhafte Beziehung zum eigenen Kind von Geburt an wichtig. Des Weiteren muss man gerade in der Pubertät die Konfrontation mit dem eigenen Kind suchen, denn wenn erst einmal die Peer Group ihre Kontrolle über das eigene Kind übernommen hat und den Ton angibt, haben Eltern nicht mehr viel zu sagen. Andererseits rät der Pädagogik Visionär auch dazu die Pubertät nicht als Horrorzeit abzustempeln und schwarz zu malen. Wer seinem Kind Verantwortung zutraut und Kompromisse eingeht, verliert selten die Herrschaft über seine Erziehungsmethoden und den daraus schließenden Erfolg.

"Mit der Hand im Rücken" erreicht man mehr als mit dem Zeigefinger vor seinem Kind und wer Respekt ernten möchte, sollte gut damit bedient sein ihn verständlich zu lehren.

"Natürlich ist auch die Gesellschaft im Gesamten gefordert, um diese Probleme in den Griff zu bekommen. Doch steigende Scheidungsraten, psychisch kranke Trennungskinder und mehr und mehr Fremdunterbringungen wirken wie ein Alptraum auf den gut gemeinten Versuch", sagt der Pädagogik Visionär.

Damit spricht er eine große Zielgruppe an, die alleinerziehenden Mütter und ihr Kampf die eigenen Kinder an Gleichaltrige zu verlieren. Dazu der Pädagogik Visionär: "Teenager müssen Autorität spüren und wenn der männliche Erziehungspart fehlt, wird eine natürliche Entwicklung künstlich unterbrochen. Gerade Mädchen entwickeln zwischen 9 und 16 besondere Vorlieben, wollen Grenzen unbedingt austesten und Mütter scheitern mit ihren eigenen Töchtern! Heute weiß man, das auch Mädchen ihren Vater brauchen."

Ein Allround Rezept gibt es nicht und auch in geordneten Verhältnissen, wie es der Fall Philipp aufzeigt, kommt es zu Entgleisungen. Der Pädagogik Visionär rät also nicht nur zum Umdenken in Paarbeziehungen, sondern nicht zuletzt ein klares Überlegen, wenn beide Eltern einer Arbeit nachgehen. Während viele Mütter und Väter davon ausgehen, dass die Kinder mit 10 schon ganz gut auf sich selbst schauen können, spiegelt die Realität andere Ergebnisse wieder.

Kern des Erfolges ist und bleibt allerdings die kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Kind von der Geburt über die Pubertät hinaus und wer sich mit seinem eigenen Kind auseinandersetzt, jugendlichen Bedürfnissen und Begleiterscheinungen ins Auge blickt, einen Konsens mit dem eigenen Nachwuchs schafft und mit der "Hand im Rücken" das eigene Kind stärkt um Wege zu ebnen, der kann sich sicher sein, dass viele Probleme erst gar nicht eintreten oder sich zumindest im Rahmen halten.

Interessant erscheint in diesem Zusammenhang aber auch die neue Initiative "Nachdenken statt Nachschenken" und die aktive Auseinandersetzung mit heutigen Problemen der Jugendlichen. Wer also bereits im Kinderzimmer mit Sensibilität und einer gemeinsamen Erziehungslinie startet, wird schnell erkennen "Unsere Kinder brauchen uns", egal in welchem Alter.

Abschließend sagt der Pädagogik Visionär:"Einst konnten die Bauern in unserem Land nur bestehen, weil sie eben als Familie von Groß bis Klein an einem Strang gezogen haben und das ist in diesen Familien noch heute so. Vielleicht sollten das Eltern neu überdenken?"


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