Submitted by LittleBuddha on Do, 05.04.2007 - 13:10:05

Prämien an JugendamtsmitarbeiterErstmals ist INHR gelungen einen Beweis für Erfolgsprämien, die durch Jugendämter bezahlt werden, zu erbringen. Nun tagt aufgrund dieser Neuentdeckung der Untersuchungsausschuss im Fall Kevin erneut.

Kevin wurde zwei Jahre alt und fand ihn die Polizei im Kühlschrank seines Ziehvaters. Daraufhin wurden gegen das zuständige Jugendamt Vorwürfe laut. Es formiert sich ein Untersuchungsausschuss. Doch jetzt treten die Ausschussmitglieder erneut zusammen. Auslöser ein neues Dokument schier unglaublichen Desasters in der Jugendwohlfahrt. Demnach soll das zuständige Jugendamt eine Erfolgsprämie an das Kinderheim von Kevin bezahlt haben, nachdem dieser vorzeitig in sein Herkunftssystem zurückgeführt worden war.

Belegt durch einen Vertrag zwischen Jugendamt und Heimleitung werden somit neue Vorwürfe laut und fragen sich Außenstehende was ist dran an der Industrie Jugendwohlfahrt. Auch in Österreich mehren sich Vermutungen von Provisionszahlungen. Hierzulande soll laut Stephan Pfeifhofer, Moderator von Investigativ TV, das System umgekehrt funktionieren. Demzufolge bezahlen in- und ausländische Träger der Jugendhilfe Provisionen an Sozialarbeiterinnen der Jugendwohlfahrt.

Die Vorwürfe von Pfeifhofer sind keineswegs aus der Luft gegriffen. So soll ein Sozialarbeiter bis zu 30 % des Tagessatzes an Provision für die Vermittlung von Kindern und Jugendlichen in stationäre Einrichtungen der Freien Jugendwohlfahrt erhalten. Ein lukrativer Zusatzverdienst für überforderte und meist dem Burn Out immer näher kommende Sozialarbeiter.

Bei den Vertretern der Jugendwohlfahrt werden diese Vorwürfe selbstverständlich zurückgewiesen und als haltlos bezeichnet. Der Fall Kevin wird nun zeigen ob an den Erfolgsprämien mehr dran ist als bisher angenommen.

Unterdessen recherchiert das Team rund um Stephan Pfeifhofer bereits in Tirol, Salzburg, Wien und Kärnten. "Besonders in diesen Bundesländern dürften sich Beweise finden lassen", meint Pfeifhofer. Weshalb gerade in Tirol und Salzburg Kinder im benachbarten Deutschland vermehrt untergebracht werden, obwohl das Bundesjugendwohlfahrtsgesetz hierfür keine Möglichkeiten einräumt, dürfte nicht unwesentlich mit Erfolgsprämien in Zusammenhang stehen.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 08.09.2016 - 02:25:07

Permanenter Link

Denn Teenies wird vorgegaukelt das es im Heim bzw. Jugendhilfe besser aufgehoben sei als zu Hause.Im Konkreten Fall hatte das kind Schulische Probleme ,seit der 1.Klasse,Lernschwäche.Diese Probleme und Hilfeanfrage der Mutter wurden nicht ernstgenommen.Bis zum Jahr 2009 als die Versetzung gefährdet war wurde das JA Calw informiert.Der (nicht) Zuständige Herr F. führte viele Gespräche mit dem kind aber ohne beisein der Mutter.Im Frühjahr 2011 eskalierte die Situation als das kind beim Diebstahl erwischt wurde und von der Mutter Hausarrest bekam.Das Kind ging daraufhin zum SB und beschwerte sich.Dieser gab der Mutter ein Termin und teilte mit das es besser wäre für beide,Mutter und kind ,eine Auszeit zu nehmen.Seit gibt es eine Auszeit bei Problemen,deshalb werde die nicht gelöst.die mutter unterschrieb die aufnahme in eine Jugendhilfe Einrichtung ohne zu wissen das sie damit auch das Sorgerecht sowie ihr Kind auf unbestimmte Zeit weggibt.Dies alles wurde der Mutter nicht gesagt.Nach Widerspruch der mutter gegen diese aufnahme kam es zur Anhörung wegen kindeswohlgefährdung.Es konnte aber kein KW Gefährdung festgestellt werden.Das kind wurde trotzdem nicht zurückgegeben.mit der begründung die Mutter könne den unterhalt für das Kind nicht sicherstellen.Fehler weden bei diesen Ämtern nicht zugegeben,sie werden auf den Rücken aller beteiligten gerade gebogen.Leidtragende sind meist die Eltern die für diese Farce auch noch bezahlen müssen.Konkret 4500 euro p.M.Wieso werden solche Machenschaften nicht unterbunden?