Gespeichert von reichmann am Mi, 17.09.2008 - 22:08:54

Nachdem Prof. Dr. Max Friedrich den unrühmlichen Anfang gemacht hat, melden sich immer mehr Geschädigte zu Wort. Egal ob in Missbrauchs-, Pflegschafts-, oder Besuchsrechtsfragen, die Zustände sind schier unfassbar. Durch ein Gutachten von Friedrich durfte sein Vater seine Kinder nicht mehr sehen und hat sich das Leben genommen.

Doch jetzt scheint ein noch größerer Skandal im Anrollen: Egon Bachler aus Salzburg sieht sich mit Kritik von dutzenden Betroffenen konfrontiert. Demnach soll er Gutachten im Fließbandverfahren erstellen, die offensichtlich grobe Mängel aufweisen sollen. Man spricht sogar schon von einem Gutachtermonopol.

Verein Kindergefuehle (www.kindergefühle.at)

Natürlich steht auch in Salzburg ein gut organisierter Verein hinter der Erhellung dieser Missstände. Der Verein Kindergefuehle, mit dem Leiter Richard Maier, veranstaltete bereits Kundgebungen und hielt öffentliche Reden mit Beteiligung profunder Fachleute und weist schon seit längerem auf diese offensichtlichen Missstände und vor allem eine Monopolisierung des Gutachterwesens in Salzburg hin.

Das Jugendamt betraut fast ausschließlich Egon Bachler über seinen Verein TAF mit der Erstellung von Gutachten. Eltern werden aufgrund fachlich nicht korrekter Gutachten die Kinder weggenommen und in Heimen untergebracht, oder müssen teilweise unnotwendige Therapien über sich ergehen lassen.

Salzburger Kinder ins Ausland verbracht

Es scheint sich hier offensichtlich um ein florierendes Geschäft zu handeln. Wie INHR bereits seit längerer Zeit bekannt ist, werden auch Kinder aus Salzburg zu so genannten Auslandsaufenthalten gebracht. Uns liegen auch die persönlichen Daten von Kindern vor, die vom Jugendamt zwangsweise nach Rumänien verschleppt wurden und dort als Landarbeiter bei Bauern ihr Dasein fristen. Diese Aufenthalte kosten den Steuerzahler etwa 5000 bis 7000 Euro pro Monat. Der Landwirt, der die Kinder beschäftigt, erhält davon etwa 150 Euro für Essen und Unterbringung.

Keine fachliche Betreuung

Hierbei handelt es sich um Kinder, die zumeist schon längere Zeit in Betreuung des Jugendamtes stehen, oder schon zuvor in diversen Heimen untergebracht waren. Diese Kinder benötigen eine sehr intensive psychologische und pädagogische Betreuung. Hierzulande machen sie Probleme, weil sie zum Teil straffällig werden, oder anderwärtig auffallen und sich die Medien damit befassen. Um dem zu entgehen werden diese Kinder unter dem Deckmantel der speziellen fachlichen Betreuung ins Ausland verbracht.

Dort gibt es nach Auskunft von Insidern jedoch weder psychologische, noch pädagogische Betreuung. Kinder werden dort einfach unausgebildeten, grobschlächtigen Menschen überantwortet, die Kinder teilweise sogar mit einer Peitsche schlagen, wenn etwas nicht passt. Ist ein Kind nicht gefügig, dann kommt es in die so genannte Auszeit. Das ist ein Spezialcamp, weitab vom Schuss. Dort werden die Kinder einer Spezialbehandlung unterzogen, werden geschlagen, gedemütigt und eingesperrt.

Die Gelder, die eigentlich für die psychologische und pädagogische Betreuung verwendet werden sollten, teilt man unter den Betreibern dieser dubiosen Einrichtungen auf. Das sich bei den Kindern so nichts ändern kann liegt wohl auf der Hand.

INHR wird demnächst ausführlich über die Salzburger Kinder und ihren Rumänien Aufenthalt berichten.

 

Im Rahmen eines Kindesentzugs durch das Jugendamt in Salzburg wurde ich zu einem "psychologischen Gutachten" an das Familienreferat in Salzburg zu Mag. Glaeser geschickt. Deren mündlicher Abschlußbericht fiel katastrophal aus, fehlende Strukturen, dadurch ist die positive Entwicklung des MJ. gefährdet. Ansonsten sei ich eine gute Mutter und solle nicht so egoistisch sein und meinen Sohn einer Einrichtung anvertrauen, die diese Strukturen bietet. Meine fehlenden Strukturen könne sie schon erkennen, wenn sie mich nur anschaue.
Zur Anamnese der Mag. Glaeser: halbstündiges freies Gespräch mit mir, das hauptsächlich ich mit der Schilderung des Falles bestritt, Schulreifetest bei meinem fünfjährigen Sohn;
Eine Kurzbeschreibung meines Falles stellte ich am Samstag, dem 17. Juli ins Netz (austrianlaw.at). Innerhalb kurzer Zeit bekam ich zwei Zuschriften, wovon eine dezidiert auf die "psychologische Untersuchung" abzielte. Anscheinend hatte die Absenderin praktisch die gleiche Diagnose erhalten. Zwar wurde der Blog kurze Zeit darauf gesperrt - er war maximal einen halben Tag offen. Die Begründung lautete, dass gravierende Probleme wie der § 215 nicht im Netz erörtert werden dürfen.
Am nächsten Tag erhielt ich noch eine private Anfrage zu der "psychologischen Untersuchung".
Gibt es eine Möglichkeit, diese Mag. Glaeser und ihre Praktiken unter die Lupe zu nehmen. Leider sind die Ergebnisse ihrer Untersuchungen nur dem Jugendamt zugänglich und dieses gewährt höchstens kurzen Einblick, verwendet diese Gutachten aber, um Kindesabnahmen zu rechtfertigen.