Gespeichert von reichmann am Mi, 24.09.2008 - 23:58:20

Die Vereinsbehörde an der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg, Leitung Wolfgang Grilz, hat im Jänner 2007 den Verein Int. Network of Human Rights INHR behördlich aufgelöst. Dem Vorstand wirft Grilz vor, strafbare Tatbestände gesetzt zu haben und beruft sich kurioser Weise auf den Artikel 11 der Menschenrechts-Konventionen.

Nun stellt das Innenministerium, nach Einschreiten der Volksanwaltschaft fest, dass zahlreiche Verfahrensvorschriften verletzt worden seien und der Becheid mittlerweile vom Innenministerium aufgehoben wurde.
Der ehemalige Vorstand klagt nun auf zumindest 100.000 Euro Schadenersatz. Wolfgang Grilz von der Vereinsbehörde wird wegen Amtsmissbrauch bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

 

Behördliche Auflösung

Am 28. November 2006 staunte man im Vereinsbüro bei INHR nicht schlecht, als plötzlich ein Schreiben der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg einging, dem zu entnehmen war, dass Wolfgang Grilz (Leiter der Vereinsbehörde) ein Verfahren wegen Auflösung des Vereins eingeleitet hatte.

Darin behauptete der Beamte Wolfgang Grilz: „Aufgrund einer Mitteilung des Bezirksgerichtes Wolfsberg vom 22.11.2006 wurde hieramts bekannt, dass gegen den Verein INHR bereits ein rechtskräftiges Versäumnisurteil ergangen ist und drei weitere Zivilverfahren beim BG Wolfsberg anhängig sind“.

Sachverhalt aufgeklärt

INHR hat natürlich den Sachverhalt aufgeklärt und mitgeteilt, dass sich das Versäumnisurteil auf eine Unterlassungsklage von SOS-Kinderdorf Österreich bezieht. INHR durfte laut Urteil nicht mehr behaupten dass es in SOS-Kinderdörfern Missstände gibt. Zu dieser Zeit hatten wir keine Möglichkeit die damals noch minderjährigen Zeugen vor Gericht zu zitieren, weil sich eventuell Nachteile für sie ergeben hätten. Kurz danach flog der Skandal im SOS-Kinderdorf in Oberösterreich auf. Demnach sollen Kinder jahrelang schwer missbraucht worden sein.

Die drei weiteren Klagen bezogen sich auf betrügerische Handlungen. Drei „Betroffene“ Familien hatten sich bei INHR gemeldet und wollten mit unserer Hilfe Forderungen erwirken, die ihnen nicht zustanden. Weil wir letztlich die Zusammenarbeit einstellten, folgten zahllose Zivilklagen und auch Strafverfahren, die mittlerweile allesamt eingestellt wurden.

Doch alle Erklärungen halfen nichts. Der Verein INHR wurde von Wolfgang Grilz dennoch aufgelöst.

Die Hintergründe kommen ans Licht

Durch eine Aktenaushebung wurde dann klar, dass sich der Beamte mit illusteren Figuren eingelassen hatte. So fand man Hinweise, dass ein, mittlerweile wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges Verurteilter und ein Stalker, den Beamten offensichtlich zu diesen Handlungen bewegte.

Aus dem Akt geht auch zweifelsfrei hervor, dass Wolfgang Grilz eine Anfrage an das BG Wolfsberg richtete und nicht das BG Wolfsberg eine Mitteilung machte. Diesen Sachverhalt hat der Beamte natürlich verschwiegen. Ebenso hat Wolfgang Grilz eine Mitteilung an das Landesgericht Klagenfurt gemacht, wo einige Tage später das Verfahren gegen den Vereinspräsidenten Roland Reichmann stattfinden sollte. In diesem Verfahren war diese Vereinsauflösung natürlich gleich zum Auftakt ein Thema um die geeignete Stimmung zu erzeugen.

Staatsanwaltschaft Klagenfurt

Nun wird es an der Staatsanwaltschaft Klagenfurt liegen diese Seilschaften aufzudecken und die Akteure mit entsprechenden Bestrafungsanträgen zu versorgen und aus den Ämtern zu heben.

Der ehemalige Vorstand wurde durch eine unglaubliche Medienkampagne dermaßen diffamiert, dass sowohl das berufliche Fortkommen, als auch die Privatsphäre empfindlich gestört wurde. Zudem wurde massiv in die Grundrechte eingegriffen und eine Verletzung des Artikel 11 der Menschenrechts Konventionen begangen.

Daher wird Schadenersatz von zumindest 100.000 Euro gefordert.

Zusammenhänge?

Frau Mag. Kostmann, Wasserabteilung und Dipl. Sozialarbeiterin Erika Feldenczer, Jugendamt der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg, hatten 2002 eine Verfügung nach § 215 ABGB ausgestellt und diese nicht beim Pflegschaftsgericht eingebracht. Dadurch wurde ein 11-jähriges Mädchen mehrere Wochen vollkommen rechtswidrig in der Abteilung für Neurologie und Psychiatrie des Landeskrankenhaus Klagenfurt festgehalten und mehrfach, teils schwer, verletzt. Wie uns mittlerweile mehrere Rechtsexperten mitteilten handelt es sich hierbei jedenfalls um den schwer strafbaren Tatbestand der Freiheitsberaubung, weil nur ein Richter eine derartige Unterbringung verfügen darf und keinesfalls ein Beamter. Ob das mit der Vereinsauflösung in Zusammenhang steht ist zur Zeit noch unklar. In dieser Sache prüft die Volksanwaltschaft in einem anderen Prüfverfahren.

 

Gespeichert von schusterleiste am/um Do, 08.09.2016 - 02:26:25

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Uje, da wehen jetzt aber scharfe Lüftchen. Ich hoffe nur, im Bregenzerwald brechen keine Bäume nieder. Noch immer getraut sich eine geisteskranke Persönlichkeit auf ihrer Website zu behaupten, INHR wäre behördlich aufgelöst. Vielleicht will die Dame endlich einen Sachwalter. Jedenfalls hat der schwere gewerbsmäßige Betrüger schlussendlich doch keinen Erfolg mit seiner Hass-Hetze gehabt. Schade für ihn und diese dubiosen Initiativen, die sich im Bregenzerwald und überall da, wo noch mehr Verrückte herumlaufen, wichtig machen.

Gute Nacht Ihr Lieben & Schöne Grüße an den Pädagogik Visionär. Würde mich freuen wieder einmal von ihm zu lesen !!

Gespeichert von Gaby (nicht überprüft) am/um Do, 08.09.2016 - 02:26:25

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Wie ich sehe, ist INHR im Vereinsregister des Bundesministerium für Inneres wieder eingetragen:

http://zvr.bmi.gv.at/

Vereinsregisternummer: 335109999