Submitted by reichmann on Sa, 21.08.2010 - 20:28:54

Franz Kröll KampuschFranz Kröll, mehrfach ausgezeichneter Polizeioffizier und Ermittler in der Kampusch-Kommission, ist auf dubiose Weise ums Leben gekommen. Sein Bruder lässt die bisher ungeklärten Umstände des Ablebens nicht im Raum stehen. Viel zu viele Ungereimtheiten sind im Dunkeln geblieben. Auch im Zusammenhang mit der Kampusch-Kommission ist klar, dass hier vieles vertuscht worden ist.

Tausende Seiten Unterlagen

Hier weiß Karl Kröll natürlich genau wovon er spricht, hat er nicht zuletzt aus dem Vermächtnis seines Bruders zigtausend Seiten hochbrisantes Aktenmaterial in der Hand. Aktenvermerke, Protokolle und andere Unterlagen sprechen eine klare Sprache.

„Mein Bruder war jahrelangem Mobbing, unglaublichen Vorwürfen und Neid ausgesetzt. Für den unbedarften Bürger ist das natürlich nicht leicht nachvollziehbar, dass es in Polizeikreisen so zugehen kann“, bemerkt Karl Kröll erschüttert. Weiters ist nach dem Studium der Akten vollkommen klar, dass auch in der neuerlichen Untersuchung der Causa Natascha Kampusch vieles im Dunkeln geblieben ist. So wurden viele wichtige Informationen einfach vertuscht. Wer für diese Maßnahmen verantwortlich ist und wer allenfalls geschützt werden soll wird sich nach vollständiger Auswertung der Dokumente zeigen.

Brisante Ermittlungen

In seiner Laufbahn war Oberst Franz Kröll natürlich in einige gefährliche Ermittlungen involviert. So hatte er mehrmals gefährliche Rechtsbrecher zu verhaften und deckte auch im Grazer Rotlichtmilieu Ungeheuerlichkeiten auf. So ist es, offenbar unter Duldung seiner Kollegen, Dutzenden illegalen Prostituierten jahrelang gelungen ungestört ihrer Arbeit nachzugehen. Erst durch einen Sondereinsatz von Kröll mit ein paar integeren Kollegen gelang es, an einem Abend 49 illegale Prostituierte festzunehmen, die mit gefälschten Pässen aus Ungarn, Slowenien und der Slowakei ausgestattet waren. Das Alter der jungen Prostituierten konnte so natürlich nicht zweifelsfrei festgestellt werden.

Sex-Orgien von Grazer Geschäftsleuten und Sportfunktionär

Auch ein Sportfunktionär und andere Geschäftsleute standen unter dringendem Verdacht bei Sexorgien mit Minderjährigen ihre abartigen sexuellen Vorlieben ausgelebt zu haben. Auch diese Ermittlungen fielen in den Arbeitsbereich Krölls. Nach ausgedehnten Recherchen in dieser Sache wurde die ganze Angelegenheit nicht weiter verfolgt und der Akt ist einfach verschwunden.

Mobbing und Drohungen von seinen Mitarbeitern

Etwas sonderbar mutet jedoch das Verhalten seiner Kollegen und auch des zuständigen Gewerkschafters an. Oberst Kröll wurde gemobbt, bedroht und schließlich nach Wien zwangsversetzt. „Oft hat mir mein Bruder von derart dubiosen Vorgängen erzählt. Zweimal hatten Unbekannte mir einen Galgenstrick auf meine Bürotür gehängt, der tägliche Rapport wurde von einem Gewerkschaftler boykottiert. Das ging sogar soweit, dass der Gewerkschaftler meinem Bruder offen damit gedroht hat, ihn fertig zu machen“, erinnert sich Franz Kröll an die Schilderungen seines Bruders. Besondere Glaubwürdigkeit erlangt diese Sache letztlich dadurch, dass auch von diesen Vorgängen hochbrisantes Aktenmaterial vorhanden ist.

Polizist mit Leib und Seele

„Franz Kröll war Polizist mit Leib und Seele, so erkläre ich mit auch seine großen Erfolge“, schildert der Bruder. „Natürlich hat er auch von seinen Kollegen korrekte Arbeit und konsequente Vorgehensweise nach den Buchstaben des Gesetzes eingefordert. So kam es natürlich immer wieder zu Reibereien.

„Kollegen sind ohne Funkgerät in den Dienst gegangen und waren für die Dienststelle natürlich nicht erreichbar, waren teilweise alkoholisiert, haben bei Einsätzen verschiedene Gegenstände vom Einsatzort mitgehen lassen. Dagegen ist mein Bruder natürlich vehement vorgegangen“, berichtet Kröll aus den Erzählungen seines Bruders.

40 Auszeichnungen

Eine hervorragende Arbeitseinstellung und Einsatz fällt natürlich auf. Silbernes und Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich, eine Belobigung der Innenministerien Maria Fekter für seinen engagierten Einsatz bei der Erstellung des „Kriminaltechnischen Leitfadens“, einem der wichtigsten Wissenswerkzeuge für rund 27.000 Polizisten, ein Belobigungsdekret von Caspar Einem und viele andere Auszeichnungen aus dem In- und Ausland wurden Oberst Franz Kröll verliehen. Die Belobigung von Innenministerin Fekter ist aus dem Jahr 2010 und hat Oberst Kröll natürlich sehr gefreut und ihn natürlich bestärkt, dass er beruflich am richtigen Weg ist.

Der dubiose Freitod

„Ein Mann der gewohnt ist auch in schwierigsten Situationen seinen Mann zu stehen und noch dazu bereits Pläne für seine Zeit in der Pension gefasst hat, nimmt sich nicht unüberlegt das Leben“, ist sich der Bruder sicher. Besonders komisch mutete es an, dass die Festplatte des Offiziers vollkommen gelöscht worden ist, obwohl an einem sicheren Ort ein USB-Stick mit etwa 6 Gigabyte hochbrisanter Unterlagen aus der Kampusch Akte hinterlegt wurden. 

Hinter Karl Kröll stehen auch viele Mitarbeiter aus Polizei und Justizkreisen, die in bestärken in dieser Sache weiterzumachen und die Hintergründe aufzudecken.

 

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 08.09.2016 - 02:26:44

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ich hoffe sehr das die wahrheit über den angeblichen selbstmord von oberst kröll bald ans licht kommt!!!!! und wünsche seinen bruder viel erfolg bei der aufklährung !

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 08.09.2016 - 02:26:44

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Da werden hochdekorierte Polizisten ermordet, weil einige Politiker ihren abartigen pädophilen Phantasien ungestört folgen wollen - so etwas nennt man eine Bananenrepublik. Schande für Österreich.