Gespeichert von reichmann am Do, 21.10.2010 - 22:01:54

Franz KröllVon INHR bereits vor einigen Wochen - als erstes Medium - aufgeworfene Zweifel erhärten sich. Der "Selbstmordfall" des ehemaligen Chefermittlers der Kampusch Kommission, Oberst Franz Kröll, wird immer mehr zum Mordfall. Auch die Selbstmordtheorie des Natascha Kampusch Haupttäters Wolfgang Priklopil wird immer unglaubwürdiger, sodass auch hier vieles auf Mord hindeutet.

FPÖ fordert heute einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Mordfall Franz Kröll

 

Ungereimtheiten deuten auf Mord

Wie aus Insiderkreisen nun bekannt wurde, wirft der Bericht um das Ableben von Franz Kröll große Ungereimtheiten auf. So soll sich Oberst Franz Kröll mit der rechten Hand in die linke Schläfe geschossen haben. Der so entstandene Schusskanal ist so gar nicht erklärbar, hört man aus Insiderkreisen. Ein weiterer Aspekt, der auf einen Mord schließen lässt, ist die Tatsache, dass keine Schmauchspuren an der Schusshand von Franz Kröll aufzufinden waren. Zwar zieht man sich dabei in Polizeikreisen auf die Erklärung zurück, dass aufgrund der Verwesung keine Spuren mehr feststellbar wären, was jedoch ein vollkommener Unsinn ist.

Nun soll die ausgehobene Akte ins Ausland zur Überprüfung gebracht werden, um endlich Klarheit in die diffuse Angelegenheit zu bringen.



FPÖ fordert parlamentarischen Untersuchungsausschuss



Laut Presseaussendung von FPÖ-Neubauer scheint die Sache klar, dass hier nur mehr ein Untersuchungsausschuss unter Kontrolle des Parlamentes Licht ins Dunkel bringen kann.

In der APA Aussendung schreibt Neubauer (FPÖ), dass sich aus dem umfangreichen Dossier des ehemaligen OGH-Präsidenten Rzeszut zum Fall Kampusch, der gut begründete Verdacht herauslesen lasse, dass sich Haupt-Täter Priklopil nicht selbst das Leben genommen haben könnte, zeigte heute der freiheitliche NAbg. Werner Neubauer auf. Der Verdacht falle eindeutig auf Priklopil-Freund Ernst H., so Neubauer, der hier dringend, diesbezügliche Ermittlungen forderte. Auch müsse im Fall Kampusch die Vertuschung von Polizeiaffären und der Missbrauch der politischen Macht, insbesondere im Bundesministerium für Inneres, aber auch im Bundesministerium für Justiz, aufgeklärt werden, forderte Neubauer.



Im Rzeszut-Dossier ließen sich eine von Reihe von krassen Ungereimtheiten finden, die bislang nicht Thema von Ermittlungen gewesen seien, so Neubauer, der etwa darauf verwies, dass Ernst H. einen "Abschiedsbrief" Priklopils präsentierte, der mehr grafologische Ähnlichkeiten mit seiner eigenen Handschrift aufweise, als mit der Handschrift des vermeintlichen Schreibers. Dem daraus folgenden gravierenden Fälschungsverdacht mit nahe liegendem neuem und erweitertem Ermittlungsbedarf habe die damals zum Ermittlungsabbruch entschlossene Staatsanwaltschaft keine wie immer geartete Beachtung geschenkt, kritisierte Neubauer.

 

Aufgrund der im Rzeszut-Dossier aufgelisteten Ermittlungsmängel und Ermittlungspannen dränge sich der Verdacht auf, dass es sich hier durchaus um bewusst gesetzte "Fehler" gehandelt haben könnte, die einen deutlich größeren Täterkreis vertuschen sollten, so Neubauer, der es als "für die Komplizen praktisch" bezeichnete, dass der als Einzeltäter präsentierten Priklopil, den Fluchttag Nataschas nicht überlebt habe.

 

Auch der angebliche Selbstmord des Chefermittlers der SOKO-Kampusch Oberst Franz Kröll erscheine nach Studium des Rzeszut-Dossiers mehr als fragwürdig, zeigte Neubauer auf. So solle sich Kröll mit der rechten Hand in die linke Schläfe geschossen haben. Dies sei ebenso erstaunlich, wie die Tatsache, dass keine Schmauchspuren zu finden gewesen seien und keiner der Nachbarn einen Schuss gehört habe, zeigte Neubauer die Kuriositäten des angeblichen Selbstmordes auf.



Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss, so wie ihn die FPÖ

heute gefordert habe, könne Licht ins Dunkel bringen, so Neubauer,

der die anderen Fraktionen aufforderte diesem freiheitlichen Antrag

zuzustimmen.

APA | INHR

Gespeichert von Bürgeranwältin (nicht überprüft) am/um Do, 08.09.2016 - 02:26:46

Permanenter Link

In Wien - und nicht nur dort - weiß mittlerweile schon fast jede(r), dass im Fall Natascha Kampusch viel vertuscht wurde.

Der ehrenwerte Richter Wabl kennt den Fall von Anfang an.

Die Mutter Brigitta Sirny ist dringendst bemüht, ihre eigene Verstrickung in die Entführung weiterhin zu verschleiern.

Alle Aufdecker werden entweder psychiatrisiert oder ermordet wie Inspektor Kröll.

Das ganze wird dann als Selbstmord dargestellt.

Die Natascha traut sich heute nicht mehr in Wien auf die Straße - eh klar.

Dafür finanziert sie mit dubiosen Geldern ein dubioses Kinderheim ausgerechnet in Sri Lanka - warum nicht auf den Cayman-Islands.

Auffallend war ja immer das Burgtheater-Deutsch von Natascha Kampusch und dass Frau "Jugendanwältin" Pinterits und Prof. Max Friedrich so auffallend viele Kommentare gaben und wahrscheinlich auch ordentlich "mitgeschnitten" haben.

Aber es wird sicher auch noch Frau Sirny in den Häfn gehen...so wie ihr Ex-Mann - aus welchem Grund auch immer....

Natascha haben ihre Eltern aufgrund ihrer Geldgier das Leben verdorben, wenn sie auch immer wieder Freigang hatte...und ein recht gutes Leben in Strasshof und anderswo geführt hat.....Leider musste ihretwegen auch Innenministerin Prokop sterben...Schade....