Gespeichert von reichmann am So, 05.02.2012 - 16:46:22

Philosoph Richard David Precht über eine privilegierte Generation, Angst vor Verlust und die Idee eines Sozialjahres für Pensionisten.

Richard Precht

Sparpakete werden geschnürt, niemand weiß, welche Einschnitte er danach hinnehmen wird müssen, von der weiteren Entwicklung der Finanzkrise und ihren Folgen gar nicht zu reden. Aber warum ist die Angst so verbreitet und besonders groß in einer Generation, der es im Schnitt noch nie so gut ging wie heute und die noch nie eine wirkliche Katastrophe, einen Krieg oder eine geldvernichtende Weltwirtschaftskrise erlebt hat? Und bietet die Krise auch Chancen für soziale Veränderungen?

Der KURIER traf den Philosophen und Erfolgsautor Richard David Precht zum Gespräch über die Angst vor den Auswirkungen der Krise, über Glück und Verlust, verloren gegangene Relationen und darüber, warum er sich wundert, dass es überhaupt noch nette Menschen gibt.

"Man macht sein eigenes Leben zum Maßstab"

KURIER: Haben Sie in den letzten Monaten schon einmal gedacht, dass all das, was Sie sich an Wohlstand erarbeitet haben, angesichts dessen, was vielleicht kommt, auch wieder weg sein könnte?

 

Richard David Precht: Bei mir ist dieses Gefühl sehr sehr stark ausgeprägt. Das liegt aber auch daran, dass der Wohlstand, in dem ich lebe, in sehr kurzer Zeit entstanden ist. In so einem Fall zeichnet sich auch ein Element der Flüchtigkeit ein. So schnell, wie das gekommen ist, kann das auch wieder weggehen. Mein großer Vorteil ist, dass ich nicht allzu sehr an materiellen Dingen hänge, deswegen versetzt mich das auch nicht in Panik. Aber ich glaube, so richtig sicher ist fast nichts.

Wir leben in Generationen, die noch nie einen Verlust erleiden musste, nur Wohlstandszuwachs. Welchen Sprengstoff beinhaltet für diese Generationen die Krise und das, was da womöglich noch kommt?

Es ist völlig richtig, dass die Generation derjenigen, die jetzt vielleicht schon 60 sind, also die „goldene Generation“, und die danach in ein System hineingeboren wurden, in dem immer alles mehr wurde. Die Lebensmittelpreise wurden in Relation immer geringer, die Löhne immer höher, der Wohlstand ist phantastisch explodiert, die Bildungschancen sind unglaublich gestiegen – keine Kriege, keine wirklich großen Katastrophen, keine Seuchenplagen: Das ist eine wahnsinnig privilegierte Generation. Aber ich habe den Eindruck, sehr viele Menschen dieser Generation sind sich dieses Privilegs nicht bewusst.

Warum nicht?

Weil sie das Andere eben nicht kennen. Das heißt, man macht sein eigenes Leben zum Maßstab, und nicht das der Anderen. Und wenn, dann vergleicht man sich mit Menschen, denen es noch besser geht.

Und kann deswegen mit einer Verschlechterung der Situation nicht umgehen?

Ja, deswegen ist diese Generation für das, was jetzt kommt, sehr schlecht gerüstet. Die Zeiten werden sich verändern, sie werden ökonomisch nicht besser werden sondern definitiv schlechter, wir wissen nur nicht, in welchem Tempo.

Aber die Angst ist doch eine auf sehr hohem Niveau. Vor 50 Jahren lebte die mittelständische vierköpfige Familie auf 50, 60 Quadratmetern, hatte einen VW-Käfer vor der Tür, machte Urlaub im eigenen Land. Heute sind 100 Quadratmeter zu klein, das schöne Auto oder ein zweites und Fernreisen sind selbstverständlich ...

Genau, und wenn Sie die Verhältnisse wieder so herstellen würden, würde hier eine Revolution ausbrechen.

Obwohl man damals glücklich war mit dem erreichten Wohlstand.

Ja, das hätte schon gereicht. Aber das sagen ja alle Glücksstatistiken: Wenn man alle seine Grundbedürfnisse befriedigt hat und im Schnitt des Einkommens des Landes liegt, dann wächst das Glück mit jedem weiteren Einkommen nicht mehr proportional. Es wird noch ein bisschen mehr, aber nicht mehr viel. Der Unterschied zwischen 30.000 und 50.000 Euro im Jahr, von 10.000 und 20.000 gar nicht zu reden, kann sehr glücksfördernd sein, aber der zwischen 100.000 und 200.000 nur noch unerheblich, und der zwischen sieben und acht Millionen, den spüren Sie nicht. Trotzdem ist unser ganzes Ziel darauf gerichtet, dass es immer mehr wird, weil wir glauben, das ist unser normaler Lebensrhythmus, wir kennen es ja gar nicht anders.

"Die große Geldillusion"

Trotzdem ist es das größte Unglück, wenn von diesem Viel-Mehr etwas wegzufallen droht?

Wenn man etwas verliert, ist es unverhältnismäßig viel dramatischer, als wenn man etwas dazu bekommt. Das steht in überhaupt keiner Relation. Ich habe mich immer gewundert, dass Leute, die im Zweiten Weltkrieg in Polen ihren Besitz verloren haben, bis ins hohe Alter noch darüber haderten, obwohl sie anschließend in der Bundesrepublik ein ordentliches Leben mit viel mehr Wohlstand gehabt haben. Etwas weggenommen zu bekommen, kann große Traumata auslösen. Und wenn Sie bei uns jetzt beschließen würden, alle zahlen fünf Prozent mehr Steuern, und damit sanieren wir in kurzer Zeit unsere Staatsfinanzen, dann würde ein Bürgerkrieg ausbrechen. Und das, obwohl bei diesen fünf Prozent niemandem ernsthaft etwas passiert, die meisten würden es, von den unteren Schichten abgesehen, gar nicht merken.

Das Glück wird weniger genossen als das Unglück gefürchtet?

Wenn man etwas hergeben muss, ja. Wenn es fünf Jahre keinen Lohnzuwachs gibt, wird das als schlimmer empfunden, als wenn es jedes Jahr drei Prozent mehr gibt und die Inflation die drei Prozent wieder auffrisst. Weil gefühlt hab` ich ja im zweiten Fall mehr bekommen. Das ist die große Geldillusion.

Bietet die Krise und das, was uns da an Glücksverlust droht, auch eine soziale Chance?

Wir sind einerseits darauf gepolt, das alles immer mehr werden soll, und auf der anderen Seite beklagen wir an allen Ecken und Enden den Verlust der Werte. Wir bemessen unser Leben nach den Geld- und Marktwerten und leiden darunter, dass die Sozialwerte verloren gehen. Weil wir einem mit Milliardenaufwand betriebenen Egoismus-Erziehungsprogramm unterliegen. Man muss sich ja nur einen Tag die Fernsehwerbung ansehen, Geiz ist geil, wie beeindrucke ich, wie mache ich andere neidisch – da wundert es einen ja, dass es überhaupt noch nette Menschen gibt.

Aber wenn der Wohlstand nicht weiter steigt, hätte man eigentlich die Chance, sich auf etwas anderes zu besinnen.

Theoretisch ja. In der Praxis sieht das ganz anders aus. Wenn wir keine Steigerungsraten von über zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes haben, brechen unsere ganzen sozialen Sicherungssysteme zusammen. Und das wird solche Unruhen auslösen, dass die Leute nicht sagen: „Ach, es ist ja schön, dass wir uns jetzt mal auf andere Werte konzentrieren können“ oder „Dann hab` ich halt mehr Zeit für meine Kinder“, sondern die haben dann ganz handfeste Probleme. Es gibt ja auch heute niemanden, der sich freut, dass er Zeitarbeit machen kann und Zeit für seine Familie hat.

"Sozialpflicht für die Älteren"

Also keine soziale Chance und kein Umdenken?

Mittelfristig kann man vielleicht optimistischer sein. Schauen wir uns die Leitideologien und das Klima der Vergangenheit an: In den 50-Jahren Katholizismus und lange Arbeitszeiten, Kriegsgräberfürsorge und schlechtes Gewissen, Aufbau, Fleisch in jeden Haushalt. In den 70ern ein vollkommen anderes Lebensprogramm, die Leute sahen anders aus, Liberalisierung und Beginn der Gleichberechtigung und vieles andere. In den 90ern das Leitbild des Brokers mit Streifenhemd und Hosenträgern, der Multimillionär wird, der körpergestylte Handy- und Laptop-Träger. Wenn man sieht, das dazwischen immer nur zwanzig Jahre lagen, dann sieht man auch, in welchem unglaublichen Tempo sich die Leitvorstellungen der Gesellschaft verändern.

Also wär`s jetzt wieder an der Zeit?

Das Potenzial dafür ist ganz offensichtlich da. Wenn man schaut, wo die Trendsetter für die Jüngeren sind, also etwa auf dem Prenzlauer Berg in Berlin: Dort liegt die Leitutopie nicht mehr darin, angestellt zu arbeiten. Da sind viele Hochqualifizierte, die fest angestellt arbeiten könnten, aber es nicht wollen, sondern die Latte Macchiato im Cafe trinken und nebenher ihre Grafikprogramme entwerfen, und die Freundin ist dabei, arbeitet vielleicht auch, beide kümmern sich abwechselnd um die Kinder, die auf einem von den Eltern selbst gebauten Abenteuerspielplatz oder in einer möglichst verkehrsberuhigten Straße spielen – der ganze Prenzlauer Berg sieht so aus.

Aber das reflektiert doch nicht den Durchschnitt der Gesellschaft.

Nein, zehn Kilometer weiter wird ganz anders gelebt. Aber es geht um die Leitbilder, um die Laboratorien, wo die Wunschvorstellung, wie Menschen leben wollen, entwickelt werden. Und es gibt ja nicht nur die Besserverdienenden, die so zu leben beginnen, sondern auch Studenten, die auf sehr geringem finanziellen Niveau lieber so ein Leben leben.

Das heißt, Zeit wird ein neuer Wert?

Ganz genau, Zeit und die Frage, wie flexibilisieren wir die neuen Arbeitszeiten. Das geht natürlich nicht überall. Aber in vielen Bereichen, wo es noch nicht geschehen ist, wird es gehen, dass man einmal drei Monate aus seinem Job raus ist und dann wieder anfängt, dafür aber nicht bis 65 arbeitet, sondern bis 70, weil man ja auch nicht vorhat, mit 70 zu sterben, sondern mit 95. Die Idee, länger zu arbeiten, wird nicht nur von Politikern aus der Not Stück für Stück mehr in die Gesellschaft getragen.

Gegen erhebliche Widerstände.

Der Gewerkschaften, ja. Die haben nichts anderes gemacht, als hundert Jahre dafür zu kämpfen, dass das Pensionsantrittsalter immer geringer wird statt höher, dass die Menschen möglichst ihren Ruhestand genießen können. Aber diese Vorstellungen der Gewerkschaft stammen aus dem Industriezeitalter und sind nicht mehr das zentrale Bild einer Dienstleistungsgesellschaft.

Da sind wir bei Ihrem Vorschlag für ein Sozialjahr für Pensionisten.

Das Interessante war, dass die Grundidee nicht diskutiert wurde. Sondern es wurde gesagt, warum das aus welchen Gründen nicht klappt. Das ist sehr typisch für das Klima gerade. Man sagt zwar, alles muss sich verändern, Politik darf nicht so opportunistisch sein, wir brauchen Utopien und kühne Visionen. Aber machen Sie einmal einen Vorschlag, dann sind die Bedenkenträger aus allen Lagern da.

Das klingt ein bisschen beleidigt.

Nein. Ich bin heftig attackiert worden von den Linken, weil das ein neoliberaler Vorschlag sei, der die Menschen noch länger ausbeuten wolle. Und ich bin genauso heftig attackiert worden von den Bürgerlichen, unter anderem weil man alte Menschen nicht zur Zwangsarbeit verpflichten könne und das gegen die Verfassung sei. Bloß: Ich wollte sowohl Zivildienst für die jungen als auch Sozialpflicht für die Älteren. Und es kann nicht Sinn der Verfassung sein, Veränderungen zu verhindern.

Warum sollen gerade die, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben, noch Sozialdienst machen?

Es ging um 15 Stunden in der Woche, das sind drei lange Nachmittage oder Vormittage. Und sie sollen sich aus einem großen Kontingent an möglichen Sozialleistungen das Ihre aussuchen. Wenn jemand alte Leute nicht mag, muss er sich nicht mit ihnen beschäftigen, wenn jemand Achmed und Kevin nicht mag, muss er auch nicht Nachhilfe geben. Aber die Alten können generationenübergreifend Wissen weiter geben, Erfahrung, soziale Kompetenz – das ist eine Chance für die Gesellschaft und eine Chance für die Betroffenen.

"Pflicht muss wieder einen besseren Klang bekommen"

Das geht freiwillig auch.

Und, geschieht es? Nein, wer sagt, das geht ohnehin freiwillig, der will nichts verändern. Das ehrenamtliche Engagement wird in Sonntagsreden hoch gehalten, aber real nicht, auch vom Staat nicht. Beweis: Das Bundesverdienstkreuz geht nach 30 Jahren an Gemeinnützige, aber nur die unterste Stufe. Politiker bekommen die höchste. Ich will, dass das Ehrenamt raus kommt aus der belächelten Nische, und eine Umkehrung der Beweislast: Es soll nicht denen auf die Schulter geklopft werden, die mit 65 in die Schule gehen und dort helfen, sondern es sollen sich die rechtfertigen, die es nicht tun. Und ein Nebenaspekt: Mit dem Geld, das man sich zum Beispiel durch die Betreuung von Jugendlichen und die Vermeidung von schlechten Schulabgänger spart, kann man die Rentenkassen wieder füllen. Und wir reden ja nicht von Greisen, sondern von 62-, 63-Jährigen, die, wenn sie gesund sind, das leisten können.

Also mehr Pflicht?

Ja, weil die Pflichten in den letzten 50 Jahren durch die Liberalisierung immer geringer wurden. Nicht umsonst waren es die Aufklärung und Kant, die die Pflicht und die Selbstverpflichtung postuliert haben. Die hedonistische Gesellschaft ist aber weit weg davon. Es kann nicht das Leitbild einer Demokratie sein, Pflichten zu reduzieren. Denn dann sehen die Menschen den Staat irgendwann als Feind, der Steuer klaut, anstatt zu fragen, was kann ich für den Staat tun? Es braucht einen neuen Solidarpakt zwischen dem Staat und den Bürgern.

Mehrheitsfähig ist das wohl dennoch nicht.

Wenn man die Bürger fragen würde, ob sie sich eine soziale Unterstützung für Andere vorstellen können im genannten Rahmen, dann wäre ich eher optimistisch. Und zu vielen Dingen, die glücklich machen, muss man auch verdonnert werden. Ich hätte seinerzeit auch nie freiwillig Zivildienst gemacht, und nachher war ich froh. „Pflicht“ muss wieder einen besseren Klang bekommen. Aber Politiker fürchten halt, dass sie damit Wahlen verlieren. SPD-Chef Siegmar Gabriel sagte mir vor kurzer Zeit: „Das haben Sie doch nicht ernst gemeint, oder?“.

Apropos Politiker: Alle fürchten sich und beginnen den Ernst der Lage zu begreifen, dennoch fallen viele auf die einfachen Parolen radikaler Parteien herein. Ist das Zorn auf die Politiker, die uns die Lage eingebrockt haben, Realitätsverweigerung oder Erleichterung, dass da jemand ist, der eine Lösung zu haben vorgibt?

Das Ansehen der Politiker ist auf einem historischen Tiefpunkt, obwohl wir einen Reichtum haben, der in der Geschichte einzigartig ist. Das ist auch ein Indikator, dass mit dem Wohlstand Glück nicht steigt. Ja, die Menschen haben Angst, dass es nicht so weiter geht, aber insgeheim den Traum, dass es doch so weiter gehen könnte – und in der Angst vor der Zukunft suchen sie schneidige Gestalten, die die Vergangenheit repräsentieren, charismatische Typen so wie früher. Guttenberg ist kein Radikaler, aber auf seine Weise ein Beispiel für so eine nach hinten gerichtete Sehnsucht.

Paris und Berlin geben das Tempo vor beim Versuch, die Krise einzudämmen – die Intention der letzten Jahre, mehr Kompetenzen zurück in die europäischen Mitgliedsstaaten zurück zu verlagern, ist damit dahin, oder?

Nein, bei der Selbstbestimmung auf den unteren Ebenen, da kann man noch sehr viel machen. Aber in Sachen Finanzwirtschaft, da kann man auf dieser Ebene gar nichts machen. Ohne Ordnungspolitik geht da nichts. Meine Befürchtung ist nur, dass Paris und Berlin keine Visionen haben, sondern lediglich von einer Entscheidung zur anderen getrieben sind. Wenn Hedgefonds und Pensionsfonds Staaten zusammenbrechen lassen können, dann dürfte es das eben nicht geben, und dann könnte man einfach sagen: Die dürfen keine Staatsanleihen mehr kaufen, sondern nur noch die Zentralbank darf das. Aber diese Vision erlebe ich nicht, weil Sarkozy und Merkel halt aufs engste mit der Bankenwirtschaft verbunden sind.

Zur Person: Philosoph fürs Volk

Richard David Precht ist Publizist, Essayist, Philosoph. Seine populärwissenschaftlichen Bücher führten monatelang die Bestseller-Listen an. „Wer bin ich – und wenn ja wie viele“ (2007), eine Einführung in die Philosophie, wurde weit über eine Million Mal verkauft und in 32 Sprachen übersetzt. „Liebe – ein unordentliches Gefühl“ (2009) wurde wie „Die Kunst, kein Egoist zu sein“ (2010) ebenfalls zum Seller. Im Herbst 2011 erschien „Warum gibt es alles und nicht nichts?“, Philosophie für Jung und Alt, die aus Fragen seines Sohnes Oskar entstand – sie verkaufte sich bisher 170.000-mal.

Precht wurde 1964 in Solingen in ein linksliberales Elternhaus geboren und war eines von fünf Kindern, davon zwei vietnamesische Adoptivkinder. Er studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik, worin er auch promovierte.

1991 bis 1995 arbeitete er an einem kognitionswissenschaftlichen Projekt der Uni Köln und hielt Vorlesungen zur Philosophie u. a. an der Universität Luxemburg, Er ist mit der Fernsehmoderatorin Caroline Mart verheiratet, hat zwei Adoptivkinder und einen eigenen Sohn und lebt in Köln, Berlin und Luxemburg.

KURIER | Andreas Schwarz