Submitted by LittleBuddha on Fr, 18.04.2008 - 13:36:06

GautingSie leben auf der Straße, sind bereits Kriminelle und lassen sich nichts sagen. Auf den ersten Blick würde man meinen eine letzte Chance, wenn Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren ins Caritas Mädchenheim Gauting (nahe München) kommen.

Wer versucht ein Handy einzuschmuggeln wird gut drei Wochen ins Zimmer gesperrt. Für besonders rabiate Mädchen gibt es sogar eine eigens eingerichtete Zelle im Innenhof. Abgeschirmt von der Außenwelt, müssen die Mädchen sogar im Beisein der Erzieher nackt duschen.

Auch österreichische Mädchen kommen nach Gauting, wenn es nach dem Willen der Kärntner Jugendwohlfahrt geht. Waren es noch 2000 rund 0,4 % Klientel Anteil, sind heute bereits über 10 Mädchen Jahr für Jahr im deutschen Caritas Mädchenheim Gauting untergebracht. Gesetzlich fragwürdig und moralisch bedenklich, so zumindest könnte man beim Anblick erschüttender Augenzeugenberichte meinen.

»Gegen meinen Willen hat die Frauenärztin ein Implanon eingesetzt« schildert die heute 17 jährige Michaela den Beginn eines Martyriums in ihrem Internet Video Report. Die Recherchen gestalten sich einfach, binnen kürzester Zeit melden sich dutzende ehemalige Mädchen, die in Gauting schmoren mussten. So gehören psychische Machtausübung der Erzieher zur besonderen Attraktion im Mädchenheim. Wer seine Meinung sagt, muss mit wochenlangen Zimmer Arrest quittieren.

Die Plattform www.geschlossene-unterbringung.de spricht sich bereits seit langem gegen diese Form der Heimerziehung aus, wie Bündnissprecher Dr. Michael Lindenberg gegenüber Xlarge bestätigt »Erziehung ist nur in Freiheit möglich, ansonsten beginnt der fatale Kreislauf von vorn«

Heimleiter und Psychologe Bernhard Stadler wollte auf mehrere telefonische und schriftliche Anfragen seitens Xlarge keine Stellungnahme abgeben. Stattdessen wurde eiligst das Gästebuch der Heim eigenen Homepage geschlossen und sämtliche Einträge gelöscht. Angeblich hätte ein behördlich aufgelöster Verein, der in Zusammenhang mit Sexuellen Missbrauch stehe, Unwahrheiten verbreitet.

Eine ehemalige Sozialpädagogin aus dem Mädchenheim Gauting, die unerkannt bleiben möchte, weiß allerdings von prekären Situationen »Im November 2007 hatten wir einen Polizeieinsatz, bei dem mehrere Mädchen verletzt wurden. Eigentlich wollten sie einen zugesicherten Ausgang wahrnehmen, der in letzter Minute verwehrt blieb. Daraufhin waren die acht Mädchen natürlich stink sauer und versammelten sich im Innenhof. Herr Stadler forderte uns auf die Mädchen mit Gewalt in ihre Zimmer zu bringen. Hierbei kommen schon mal Pfefferspray und Knüppel zum Einsatz. Wir entschlossen uns stattdessen die Polizei zu rufen. Rund 15 Polizisten trudelten ein. Daraufhin habe ich und andere Kollegen die Stelle gekündigt«

Während bereits mehrere Todesfälle im Caritas Mädchenheim Gauting bis heute ungeklärt sind, schicken Jugendämter aus Kärnten für Euro 426,00 pro Tag ihre weibliche Klientel bevorzugt ins Münchener Provinznest. Weder Heimleitung noch das Amt der Kärntner Landesregierung wollten dieses Faktum bestätigen. Dem Nachrichtenmagazin Xlarge liegen allerdings interne Heimakten, Statistiken sowie Jugendamtsakten exklusiv vor.

Für den ambitionierten Kinderpsychologen Dr. Rolph Wegensheit eine Bankrotterklärung »Kinder und Jugendliche brauchen Strategie-Erziehung. Dh. ich muss meine Vorstellungen innerhalb der Erziehung definieren und dem Kind / Jugendlichen strategisch vermitteln. Es macht zum Beispiel keinen Sinn ein Fernsehverbot auszusprechen, wenn daraus eine Machtprobe wird. Nur durch Vertrauen können Grenzen sinnvoll aber dennoch adäquat durch die Kinder praktiziert werden«

Jugendgewalt nimmt bekanntlich zu, die regierende Politik versprach Veränderungen. So soll an Schulen Anti-Aggressionstraining stattfinden und soziales Lernen vermittelt werden. Der Fall des 15 jährigen Rene aus Kärnten zeigt allerdings auf, dass Heimunterbringung keine Lösung ist. Heute sitzt der Jugendliche erneut in Haft - mehrere Delikte schmücken sein Vorstrafenregister.

Und wie ein anderes Mädchen sagt, nennen wir sie Jessica »Ständig setzt mich das Jugendamt unter Druck. Aus Gauting bin ich abgehauen, denn da ist man nichts wert, darf nicht einmal seine eigene Meinung sagen. Die meisten Mädchen ritzen oder nehmen Drogen und ernst genommen wird man sowieso nicht«

Michaela konnte aus dem Heim entkommen, als sie damit droht ihre einzig verbliebene Niere nicht mehr zu versorgen. Die zweite Niere hatte sie bereits in einem anderen Heim verloren, als ein Erzieher den Arztbesuch verweigerte.

Ob derartige Qualen für sozial gebeutelte Kinderseelen gerechtfertigt sind, muss letztlich die Politik entscheiden. In Hamburg jedenfalls hat man aus dem Geschlossenen Kinderheim Feuerbergstraße politische Lehren gezogen und die Einrichtung Anfang April geschlossen.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 08.09.2016 - 02:26:03

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ned jedes mädel nimmt drogen oder sitzen auf der straße
manche sind wegen kleinigkeiten da z.B. weils streit in der familie gibt
ich mag des heim zwar ned so besonders aba man gewinnt dort unbeschreiblich viele gute freunde
auch die betreuer sind okay
obwohl die mir au öfters aufm piss gegangen sind aba die müssen au die vorschriften einhalten
ich bin zwar au vom heim abgehauen (6mal) aba währe ich da ned gewesen dann hätte ich jetzt imma noch ned mein abschluss außerdem ist es dort erträglich
mann kann da schwimmen,trampolin springen oder in die turnhalle gehen
also ich fands da okay
lg sarah h

arst du drinnen.?-.-''


Du hast doczh eh keine ahnung also halt die Klappe.!!


Es war bei jedem Mädchen sow.!!!


DIe haben mich in eine Zelle rein ich musste auf dem kalten stein Boden Schlafen. Kein Bett , keine Decke!! NIXX!!!


 

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 08.09.2016 - 02:26:04

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Ich war selber da drinnen. Es ist klar, dass man echt sauer ist wenn man eingesperrt wird. Aber dass man die ersten 4 wochen keinen Kontakt zu seiner Familie haben darf. Ich durfte nicht einmal kontakt zu meinem Rechtsbeistand haben. Als meine Eltern mich rein gebracht haben. SInd 2 Männer auf mich zu und haben gesagt, wir die mich filtzen werden. Ich hab nach einer Frau verlangt, aber die haben gesagt zurzeit steht keine Frau zur verfügung. Ich musste mich komplett ausziehen!