Gespeichert von LittleBuddha am Do, 05.07.2007 - 00:15:52







Im Niederösterreichischen Tulln kämpft ein Vater schon seit Jahren um das Sorgenrecht für seinen nun vierjährigen Sohn Oliver*. Michael* war vor nunmehr sechs Jahren eine Lebensgemeinschaft eingegangen und diese stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Nun sieht sich der Vater mit seiner Mitstreiterin Margareth Tews im Kampf gegen Windmühlen.


 

Häufige Wohnungswechsel der Kindesmutter ließen eine Vielzahl an Jugendämter in den Fall eintreten und bis heute muss Vater Michael zusehen wie sein Sohn seelisch verkümmert. Kein Einzelfall wie vergangenen Jahres in einer Wiener Männerrunde besprochen wurde und Roland Reichmann vom Int. Network of Human Rights nur zu gut weiß.

"In 90 % der Fälle verbleiben die Kinder bei der Mutter und diese schrecken nicht selten vor einem Rosenkrieg zurück. Anzeigen wegen Stalking, gefährlicher Drohung und gerichtliche Ersuchen um Wegweisung des Ex-Partners sind kein Einzelfall. Kinderschutzvereine wie die Möve oder Frauenhäuser verstärken das Bild der armen Frauen und machtbeherrschenden Männern. Die Realität sieht aber oft ganz anders aus, denn diese Mütter halten die Kinder den Vätern vor und Gutachter wie Prof. Dr. Max Friedrich unterstützen sie dabei.", plaudert der Kärntner aus dem Nähkästchen.

Im Fall des kleinen Oliver wird die Situation immer problematischer. Angeblich wird die Ex-Lebensgefährtin von ihrem neuen Freund geschlagen und das Kind verschließt sich mehr und mehr in sich selbst. "Aus dem Verwandtenkreis der Ex-Partnerin sind bereits Hilferufe an mich herangetreten", wie Michael gegenüber den Niederösterreichischen Nachrichten erzählt.

Pflegschaftsrichter sind bekennenderweise Frauen freundlich, wie viele befinden und die Foren auf "pappa.com" oder dem Verein "Dialog für Kinder" füllen sich immer wieder mit neuen Hilferufen von fassungslosen Vätern. "Nicht selten eskaliert die Situation und die Kinder wandern zu SOS Kinderdorf wie ein Fall aus Moosburg zeigt. Dort werden zwei Mädchen seit Jahren festgehalten und sollte eine Rückführung in den Sommerferien erfolgen. Doch das Jugendamt verwehrt sich und das ältere Mädchen rebelliert.", ergänzt Roland Reichmann weiter.

Im vorliegenden Fall aus Niederösterreich sieht der Vater sein Kind in Gefahr und deshalb "Gefahr in Verzug", weshalb das zuständige Pflegschaftsgericht am 10. Juli 2007 eine Entscheidung treffen sollte. Bisher sahen sich weder Jugendamt noch Pflegschaftsgericht zu einer Übertragung des Sorgerecht veranlasst. Der Urlaubsanspruch des Vaters ist bereits ungenutzt aufgebraucht, denn versuchte Besuchskontakte sind bis dato am Verhalten der Kindesmutter kläglich gescheitert.


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