Submitted by LittleBuddha on Mo, 30.07.2007 - 22:28:28

  Eltern deren Kinder fremd untergebracht sind oder

zumindest ambulant durch die Jugendwohlfahrt

betreut werden, haben in der Regel noch wenig bis

gar nicht mit der Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Jugendwohlfahrt zutun gehabt. Wie der Journalist Benjamin Köchle, der Journalisten Plattform XlargE Investigativ TV, mit versteckter Kamera und Dank eines Insiders der Jugendwohlfahrt enthüllen konnte, sprengt alles bisher dagewesene. Von Provisionszahlungen bis hin zu Transferbörsen bildet die Arge Jugendwohlfahrt eine schier unglaubliche Plattform für Kinderhandel in Österreich. Besonders drastische Fälle, wie jener des 13 jährigen Renè aus Klagenfurt, sind im Rahmen der Generalversammlung am Rande jeder Jahrestagung Pflichtprogramm. Nicht selten operieren in diesem Geflecht die Akteure von SOS Kinderdorf und diverser Heimbetreiber wie der Lebensraum Heidlmair GmbH aus Oberösterreich.

Die offiziellen Tagesordnungspunkte des jährlichen Tagungsprogrammes der Arge Jugendwohlfahrt lesen sich wie das Glück in Kindesaugen. Vom Obsorgefolder der Arbeitsgemeinschaft Jure (eine Koproduktion von SOS Kinderdorf, Rettet das Kind und Pro Juventute) bis hin zur Rechtssicherheit von Patchworkfamilien, wird den Teilnehmern ein breites Spektrum an wichtigen und Politik relevanten Themen dargeboten. Nicht unerheblich, wenn die SPÖ namhaft durch Frau Christine Gaschler Andreasch, ihres Zeichens gelernte Diplomsozialarbeiterin und rote Mandatarin aus Kärnten, den Ton angibt.

So geschehen auch vergangen Oktober als eine Vielzahl an Berufenen der Tagung in Volders/Tirol gefolgt waren. Mitten unter ihnen ein Investigativ Journalist mit seinem Informanten aus der Jugendwohlfahrtsszene. Dank versteckter Kamera konnte Benjamin Köchle erstmals dokumentarisches Material der Extraklasse produzieren, das man so noch nicht gesehen hat.

Unter anderem wurden unter Anleitung des Hofrat Dr. Manfred Weber und der uns allseits bekannten Christine Gaschler Andreasch im Rahmen der Vollversammlung die weitere Vorgehensweise gegen den damals investigativ tätigen DSP DSA Stephan Tiefenbacher sowie gegen den Verein Int. Network of Human Rights geplant. Dh. die letztlich am 25. Jänner 2007 durchgeführte und behördlich qualifizierte Vereinsauflösung wurde bereits im Oktober 2006 geplant und im Kreise der Arge-Mitglieder besiegelt. Mitten unter ihnen der Enthüllungsjournalist Benjamin Köchle und sein Informant. Beide konnten dank modernster Videotechnik in das Geschehen abtauchen und für die nunmehr tätigen Behörden wichtiges Beweismaterial sichern.

Doch nicht genug! Problem Kids und deren Eltern sind nicht weniger wichtige Themen einer solch fragwürdigen Versammlung. Sogar die Mitarbeiter des bisherigen Sozialministeriums (nun Familienministerium) binden sich an die Entscheidungen der Arge und warten deren jährliche Tagungen ab. Wie ein schleichend stilles Machtinstrument agiert dieser Club im Hintergrund und sammelt seine Wissbegierden in Form der Zeitschrift "Amtsvormund".

Bedenklich erscheint allerdings bereits ein Besuch der Homepage unter http://www.jugendwohlfahrt.at/. Wer sich vor ungeliebten Viren schützen möchte und wenig gewillt scheint Klingeltöne herunterzuladen, sollte vorher zumindest eine Norton-Firewall installieren.

Offiziell sind die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter überarbeitet, dem Burnout-Syndrom nahe und sofortige Personalaufstockung unumgänglich. Glaubt man den Worten des SPÖ nahen Soziallandesrat von Oberösterreich, Josef Ackerl, münden jegliche Fehlentscheidungen der Jugendämter ursächlich aus Überarbeitung und Geldmangel in einem medienbekannten Desaster. Tatsächlich aber agieren die Beamten und angeblichen Kinderfreunde ausschließlich im Auftrag der Arge Jugendwohlfahrt. Dortige Entscheidungen müssen von allen Bundesländern getragen und kompromisslos umgesetzt werden, wobei das Jugendwohlfahrtsgesetz nur noch wenig Geltung erlangt.

Zur effizienten Verkörperung dieser Macht mischen sich Pflegschaftsrichter, Star-Gutachter und ihre Amtsläufer nicht ungern unter die Experten für Familien- und Kinderschutz. Auf EU Ebene wird dieses Vorgehen in Zusammenhang mit deutschen Jugendämtern bereits scharf kritisiert und die deutschen Jugendämter mehr und mehr durch die EU als illegales Machtinstrumentarium klassifiziert.

Für die Arge Jugendwohlfahrt heißt es auch in diesem Jahr vom 15. bis 17. Oktober 2007 in Gumpoldskirchen die Säbel zu wetzen und den unbeugsamen Eltern dieses Landes den Kampf anzusagen. Das Int. Network of Human Rights wird diesem Aufruf Folge leisten und durch seine Bestimmung zu einer unschlagbaren INHR Leserreise aufrufen.

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