Submitted by LittleBuddha on Fr, 18.07.2008 - 16:44:31

Im Hause Pooth wird es eng und das nicht nur um
Franjo Pooth, der mit seiner Firma pleite ging. Jetzt
ermitteln die Behörden auch gegen Verona Pooth,
die sich einst zu ihrer Hochzeit mit eilig herbeigeschafften SOS Kinderdorf Kindern schmückte. Jahrelang war sie an der Seite von vielen SOS Kinderdorf Kindern aus dem ältesten SOS Kinderdorf in Imst zu sehen. Warmherzig hat sie jene Momente vor laufender Kamera genutzt, die eigentlich den leiblichen Eltern dieser Kinder zugestanden wären. Eine Mutter beklagt sich noch heute über das unabgesprochene Vorgehen von SOS Kinderdorf Österreich.

Sie hatte stets ihre Unschuld beteuert. Doch jetzt ermitteln die Düsseldorfer Steuerfahnder im Zuge der Maxfield-Pleite auch gegen Verona Pooth. Der Vorwurf: Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Die Fahnder prüfen, ob Dieter Bohlens Ex-Frau jahrelang eigene Ausgaben über das Konto des Insolvenz-Unternehmens abwickeln ließ.

In der Affäre um die Millionen-Pleite ihres Ehemannes Franjo Pooth soll jetzt auch Verona Pooth ins Visier der Fahnder geraten sein. Die „Bild“-Zeitung berichtet, die Steuerfahndung Düsseldorf ermittle gegen sie wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung.

Ihr Ehemann Franjo Pooth hatte sich nach der Pleite seines Elektronikunternehmens Maxfield selbst wegen Steuerhinterziehung angezeigt. Das Blatt schrieb, bei der Selbstanzeige gehe es um seine private Einkommenssteuererklärung, die Gewerbesteuererklärung seiner Firma Maxfield sowie sein Unternehmen HK Consulting Agency, welche die Fahnder für eine reine Briefkastenfirma hielten.

Die Steuerfahnder prüften jetzt, ob Verona Pooth jahrelang private aber auch geschäftliche Ausgaben ihrer Firma über das Firmenkonto ihres Mannes abwickeln ließ, schrieb die Zeitung. Diese Ausgaben seien nach Ansicht der Fahnder gegenüber dem Finanzamt als Betriebsausgaben von Maxfield deklariert worden. Dabei gehe es um Reisen, Anschaffungen sowie die Dienste ihres Chauffeurs und Leibwächters, die von Maxfield bezahlt worden sein sollen. Auf entsprechende Hinweise seien die Fahnder nach der Hausdurchsuchung beim Ehepaar Pooth gestoßen.

Außerdem solle Verona Pooth Mitarbeiter der Firma ihres Mannes für ihr eigenes Unternehmen „Veronas Dreams“ beschäftigt haben, ohne dafür entsprechende finanzielle Gegenleistungen zu erbringen, schrieb das Blatt. Das hätten ehemalige „Maxfield“-Mitarbeiter in Vernehmungen mit der Kriminalpolizei angegeben.


Quelle: Welt Online