Gespeichert von LittleBuddha am Mi, 16.07.2008 - 10:39:51
Enthüllungsjournalist Stepan Pfeifhofer macht wieder einmal
"buchstäblich" Ärger und veranlasst die Staatsanwaltschaft Innsbruck
wegen Verleumdung gegen den Dachverband von SOS Kinderdorf Österreich
in Innsbruck zu ermitteln. Zeitgleich sieht sich das Magistrat der
Stadt Innsbruck mit der Anregung einer behördlichen Vereinsauflösung
konfrontiert.

Im Zuge investigativer Journalismusarbeit, die ausschließlich dazu geeignet war kriminelle Machenschaften im Wesen der Jugendwohlfahrt aufzudecken, sah sich der gebürtige Tiroler mit einer Stalking Anzeige von SOS Kinderdorf Österreich konfrontiert. Natürlich musste die Staatsanwaltschaft Innsbruck diese aussichtslose Sachverhaltsdarstellung zurücklegen und das Strafverfahren gegen Stephan Pfeifhofer einstellen.

Der Vorwurf an sich könnte im SOS Kinderdorf Handbuch für Dummies geschrieben stehen. So hätte der pfundige Nordtiroler, er bringt zwischenzeitlich gut 120 kg auf die Wage, die einstige Dorfleiterin Mag. Doris Wild vom SOS Kinderdorf Pinkafeld gestalkt.

Tatsächlich aber war es Pfeifhofer gelungen die prekären Zustände im SOS Kinderdorf Pinkafeld lückenlos aufzuzeigen. Beispielsweise bekommen kleine Kinder im Genitalbereich Ausschläge, weil sie mit schmutzigen Windeln herumlaufen müssen. Auf dem Gelände von SOS Kinderdorf Pinkafeld fanden sich zudem Glasscherben und anderer Unrat auf den Grünflächen.

Jetzt ermittelt unter anderem die Staatsanwaltschaft Klagenfurt wegen Vernachlässigung und weiterer strafrechtlich relevanter Tatbestände aufgrund einer Sachverhaltsdarstellung von Stephan Pfeifhofer.

Wie sich SOS Kinderdorf Österreich jetzt aus einem Strafverfahren wegen Verleumdung und einer möglichen, behördlichen Vereinsauflösung schlängeln will, sei noch abzuwarten. Jedenfalls wurde naturgemäß mit Spendengeldern ein Anwalt betraut, der schließlich Ende 2006 eine Anzeige nach § 107a (Stalking) gegen den Journalisten Stephan Pfeifhofer im Auftrag von SOS Kinderdorf Österreich einbrachte.

Jedenfalls hat die zuständige Vereinsbehörde zu handeln, wenn ein Verein strafrechtlich relevante Tatbestände setzt, und ihn behördlich aufzulösen.

Den ganzen Bericht gibt es in Kürze mit allen Bildern im Nachrichtenmagazin XlargE, Ausgabe August und natürlich online unter www.xlarge.at.

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