Submitted by LittleBuddha on Sa, 08.07.2006 - 04:33:11

Immer mehr Eltern sehen sich bei ihrem Nachwuchs mit unzähligen Therapieangeboten, Belehrungen seitens Lehrer und Schulpsychologie aber nicht zuletzt mit einem Besuch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie konfrontiert.

Wie können Eltern frühzeitig und richtig reagieren, um ihr Kind bestmöglich zu fördern? Diese Frage haben sich wohl schon unzählige betroffene Eltern gestellt. Meist diagnostiziert der Kinderarzt mögliche Defizite im Entwicklungsprozess des Kindes. Allen Mutter-Kind Untersuchungen zum Trotz lässt sich keinesfalls jeder Entwicklungsrückstand bereits nach der Geburt befunden.

Zum Modewort ist in diesem Zusammenhang die sogenannte "Frühförderung" mutiert. Eine klassische Variante für sozial zurückgebliebene Kinder unserer Gesellschaft und oftmals ein Schlagwort hiesiger Pädagogen in Kindergärten und Schulen. Eltern die nicht reagieren machen nicht selten Kontakt mit der Jugendwohlfahrt die zum Wohle des Kindes agieren muss.

So überkommt nicht nur den betroffenen Eltern das Machtwort des hoheitlichen Amtsschimmel in Persona der Diplomsozialarbeiterin (DSA) des zuständigen Jugendwohlfahrtsreferat, sondern nicht zuletzt eine Tourtur zwischen Sinn und Unsinn bestmöglicher Therapierung.

Gerade Eltern verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher sehen sich mit einer Vielzahl von Entscheidungen und Situationen konfrontiert. So stellt sich in erster Linie die Frage nach einer optimalen Befundung einer möglichen AD/HS Störung und die damit verbundene Behandlung. Nicht zuletzt wird bei verhaltensauffälligen Kinder und Jugendliche meist voreilig zu Ritalin und Concerta gegriffen und damit ein Kreislauf voller Nebenwirkungen in Bewegung gesetzt. Man darf keinesfalls vergessen, derartige Medikamente fallen unter das Betäubungsmittelgesetz und basieren diese auf dem Wirkstoff Methylphenidat. Somit sprechen wir klarerweise von einem Suchtmittel mit erheblichen Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Bluthochdruck und Schlafstörungen.

Wer sich etwas im Detail mit AD/HS befasst kennt die Ursachen, die in einer Stoffwechselstörung im Gehirn situiert sind und darüber hinaus kann AD/HS vererbt werden. Ansonsten können Probleme in der Schwangerschaft wie Drogen- und Nikotinkonsum aber auch andere Auslöser die Ursache für AD/HS sein.

Sehen wir von einer Medikamentenflut zu diesem Thema ab und tauchen in die therapeutischen Möglichkeiten ein, kann beispielsweise durch Neurofeedback Therapie aber auch durch eine klar strukturierte Ernährungsplantherapie dieser Stoffwechselstörung im Gerhirn Einhalt geboten werden.

Es bedarf also bei jeder Behandlung eines Kindes einer klaren Sichtweise der Lösungsmöglichkeiten und nicht zuletzt dem Engagement der Eltern ihrem Kind in allen Lebenslagen ein unabdingbarer Partner und Wegbegleiter zu sein.


Weiterführende Informationen unter Berichte/Therapie

Also alle Achtung!

Dieser Eintrag hat sehr viel brauchbares in sich. Völlig korrekt und auch eine pragmatische Lösung. Ritalin wird leider viel zu leichtfertig verschriebn. Es mangelt den Leuten an Information. Auch wir kamen über inhr zu der Information, ADHS kann ohne Medikamente behandelt werden. Sehr löblich. Es ist leider wirklich so, der Kinderarzt stellt nach der Geburt eines Kindes und in der Folge bei den Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen nichts fest. Obwohl oft Eltern dem Arzt, wenn das Kind schon herangewachsen ist, sagen, es stimmt da "Etwas" nicht. Zu oft wird geantwortet, jedes Kind ist nicht gleich, gut das stimmt. Es wird sich schon wieder. Wertvolle Zeit verstreicht. Dann kommt auch zur Sprache, das Kind ist halt lebhaft. Bleibt man hartknäckig, folgt dann eine Überweisung zum Neurologen/Psychiater. Dieser untersucht dann das Kind und stellt die Diagnose, ADHS. Nun wir wissen, was ADHS bedeutet. Aber zu oft werden Eltern nicht ausreichen aufgeklärt und erfolgt das Rezept mit Ritalin. Man vertraut dem Arzt und es zeigen sich oft tatsächliche Besserungen. Oft sind es auch Schulen, welche Eltern wegen ihres "schlimmen Kindes" in eine Randposition drängen. Genau das ist falsch.  Viel zu wenig Lehrpersonal ist über ADHS informiert. Früher wurde ADHS mit Psychopax Tropfen und Mogadon behandelt. Das Kind reagierte darauf noch schlimmer. Ritalin war ja unbekannt. Über eine Selbsthilfegruppe, informierten wir uns über das Krankheitsbild und auch mit Gleichgesinnten konnte man Erfahrungen tauschen. Jedoch auffällig war, dass Eltern in der Selbsthilfegruppe hilflos der Diagnose gegenüber standen genauso über gezielte Förderungs u. Behandlungsmöglichkeiten. Jeder der Eltern hatte das Rezept Ritalin in der Hand. Der Erfahrungsaustausch zielte in eine Richtung, das Lehrpersonal oder der Kindergarten fand solch ein Kind als unzumutbar, störend und nicht gut erzogen. Viele der sehr wohl engagierten Eltern machten Bekanntschaft mit dem Jugendamt. Sie könnten ihr Kind nicht erziehen...... In Wirklichkeit waren verzweifelte Eltern, die an jedem Strohhalm klammerten, Hilfe suchten. In entwicklungsdiagnostischen Labors, welche jedoch hoffnungslos überfüllt waren und sind. Manche Labors nehmen nur Kinder bis zum 6. Lj. Von den überfüllten Ambulanzen konnte man auch nicht viel erhoffen. Die Eltern hatten und haben noch immer keine andere Wahl, als sich bei einem Labor anzumelden und mit einer Wartezeit von 3 Monaten, eher aufwärts zu begnügen. Eine wirkliche Aufklärung, da hatten oft die Arztpraxen zu wenig Zeit.  Man steht dann als Eltern hilflos gegenüber und gibt dem Kind Ritalin. Auch wir wurden über inhr und einer Lehrerin aufgeklärt, was für Folgen Ritalin hat oder haben kann. Und das es für die Kinder schonendere Therapien gibt, als dieses Medikament. Es ist völlig richtig, dass die Eltern unabdinge Partner und Wegbegleiter bei einer Therapie sein müssen. Doch oft sind die Kinder vom Jugendamt bereits abgenommen und werden Eltern verantwortlich gemacht. Obwohl die Ursache des Übels in mangelnder Information gelegen haben und keine verfügbaren Therapieplätzen. Die oder das Kind wird dann vom Jugendamt aus untersucht und es wird die selbe Diagnose gestellt. Und es geht dann mit Ritalin weiter. Therapien werden in den Wohngemeinschaften keine geboten. Die Kinder entwickeln sich "retour" Was macht dies für einen Sinn. Gerade solche Kinder brauchen viel Liebe, Zuneigung und Geduld. Bei Therapien sind Eltern noch immer die besten Wegbegleiter und werden auch auf verständlicher Basis informiert und wie man den Kindern auch zu Hause helfen kann. Und die schonende Therapie ist zu begrüssen.

Ritalin ist keine Therapie und auch keine Lösung des ADHS. Sondern Aufklärung und Liebe, Geduld und rasche Therapie für das Kind oder Kinder.

Ich glaub das liegt daran, weil viele Sozialarbeiter keinen Hilfeplan machen und sich mit den Eltern und den Kindern nicht wirklich auseinandersetzen. Bei mir ist auch das Jugendamt eingeschritten, weil meine Mutter nicht mehr für mich dasein konnte. Ich war auch so ein Zappelphilipp und meine Mutter damit überfordert (wir waren 7 Kinder). Weil ihr Lebensgefährte wichtiger war als ich, kam ich in eine Kinderdorffamilie. Anschließend in ein Jugendhaus von SOS Kinderdorf und dann in eine WG von der Jugendwohlfahrt. Da erst wurde mit mir und meinem leiblichen Vater ein Hilfeplan erstellt. Der war bis dahin eher mäßig in mein Leben eingedrungen. Dem Leiter der WG und meiner neuen Sozialarbeiterin sei Dank, haben die es geschafft, meinen Vater wiederzubeleben. In Zusammenhang mit dem Hilfeplan wurde schließlich nicht nur die Zukunft besprochen. Da kam auch die Vergangenheit zur Sprache, die Ursachen der ständigen Fremdpflege. Für mich ein neuer Lebensabschnitt wo ich verstanden habe warum das alles wirklich so geschehen ist. Bis dahin hat mich das ganze nur belastet.

Hallo Schusterleiste!

Also ihr ward 7 Kinder und du ein "Zappelphillip". Die Mutter überfordert. Irgendwie irritiert mich, warum wurde mit deiner Mutter nicht ein Hilfsplan erstellt? Was ist mit den anderen Kindern passiert? Dein Vater, wie du schreibst war eher mässig in deinem Leben vorhanden. Warum hat die Sozialarbeiterin nicht auch deine Mutter miteinbezogen und den Vater sozusagen wiederbelebt? Warum nimmt dich dein Vater nicht aus deiner "Unterkunft"? Hast du auch mit deiner Mutter gesprochen?  Es ist oft so, dass man nicht nur eine Seite hören soll.







Risperdal wurde als erstes für meinen Sohn ausgesucht. nach ein bisschen Recherche, bin ich damals dahintergekommen, dass diese Art von Medikament eigentlich nur bei älteren Menschen eingesetzt,z.B. in Pflegeheimen, um diese ruhig zu stellen.

Dann kam Ritalin ins Gespräch..Dass ist auch das Medikament, welches meinem Sohn 14 Tage lang in einer Art Doppelblindsudie verabreicht wurde. Es wurde mir nach der abgelaufenen Zeit gesagt, dass er dies benötige, um konzentrierter in der Schule zu sein, um auch seine Hausaufgaben besser hinzubekommen.Jedoch in dieser Zeit der Verabreichung habe ich keine Veränderung feststellen können.

Werden also Kinder, die ein bisschen schwieriger lernen gleich mit Suchtmittel vollgestopft? Dient es dann vielleicht auch noch zur Entlastung der Lehrer, damit sie sich nicht mit "diesen Kindern" auseinandersetzen müssen? Meine Meinung: traurig aber wahr...Mir tun die Kinder leid, die dies ertragen müssen

Sehr Schön!

Immer feste in den Kinder PoPo....



Für was entwickelt denn die Pharmaindustrie, Pillen, Zäpfchen, Schaumstoffstäbchen???



Das muss vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums in die Kinderkörper!



Therapien sind eben etwas aufwändiger als ein paar Tabletten zur Morgengabe. Und man hat nicht soviele Quälgeister am Hals. Stellt sich nur die Frage, warum dürften Kinder nicht mal auf den Putz hauen? Müssen sie immer schön brav sein?

Anscheinend vergessen die "lieben Herrschaften", sprich Psychologen, Stargutachter, Ärzte,usw., die unseren Kindern Suchtmittel verabreichen, dass sie selbst auch mal Kinder waren.

Ich möchte auch lieber gar nicht wissen ,wie diese Leute als Kinder waren. Vielleicht sind die sogar selber mit irgendwelchen Medikamenten vollgepumpt worden

Und was den Begriff "Quälgeister" anbelangt, können wir doch nur froh sein, dass es solche Kinder auch gibt, denn was wäre die Welt, ohne sie? Meiner Meinung nach macht die Umwelt unsere Kinder so wie sie jetzt sind...es kann nicht alles nach den Köpfen der Herrschaften gehn

Und auch Familie Kogler hat Recht!

Zuerst begann man die Therapie mit Ritalin und ZUSÄTZLICH muss unser Kind das Geimeingefährliche Medikament Rispertal nehmen. Ist er nicht willig, wird es ihm in den Mund gestopft, dafür gibt es Rispertal quicklet, zergeht sofort im Mund, mit einer Dosis von 1mg!!!!!! Auch wir haben nachrecherchiert, bei kompetenten Ärzten als auch Apothekern, alle die gleiche Meinung, das Kind wird mit Suchtgift zugedröhnt, ohne Therapie! Wehren zum Wohl des Kindes dürfen wir uns nicht, weil es ein Spezialdoktor verschrieben hat, der die Medien ziehrt. Das Medikament hat erhebliche Nebenwirkungen und ist unter 15 Jahren gar nicht ausgetestet. Unser Sohn ist 10. Egal was man redet, es wird zugeschaut, wie aus unserem Kind ein drogensüchtiges Kind wird. Ganz legal. Wohl des Kindes möchten wir hier nicht mehr ansprechen. Hauptsache der ist ruhig und daurch auch leicht zu beeinflussen, er sagt, was ihm eingeredet wird, weil Rispertal den Denkprozess genauso hemmt, wie Ritalin. Dann heisst es immer die Eltern haben das Kind zum Süchtigen erzogen. Trotz mehrfacher Interventionen und versuche Gespräche zu führen, wird die Therapie aufrecht erhalten, obwohl an den Wochenenden unser Sohn dies gar nicht braucht. Er selbst hasst dieses Medikament. Aber wer nimmt darauf Rücksicht? Niemand und die Krönung, in einem solchen Zustand irrt unser Sohn unbeaufsichtigt herum!!!!!! Er fährt mit dem Rad auf der Straße und hat immer wieder dubiose Verletzungen. So erklärte uns ein anderes Spital, nach einem abermaligem fraglichen Unfall des Kindes, wer kümmert sich eigentlich um das Kind? Dies gehöre angezeigt. Es fiel nebst der Wunde auch dem Krankenhaus auf, dass das Kind mit Suchtmittel zugedröhnt ist. Das ist seine Therapie. Und wie wird seine Zukunft aussehen? Wenn nicht bald etwas geschieht, mit dieser unmenschlichen Therapie, ist das Kind nicht mehr zu retten und muss auf einen Entzug. Oder es verstirbt an der chronischen Überdosierung. Man denkt darüber nach, muss ein Mensch erst sterben, damit es sich wachrüttelt, so manch verblendetes Volk. Aber wem interessiert schon ein fremdes Kind, hauptsache der Rubbel rollt. Und jeder hört und sieht weg und will nichts wissen, die drei Affenarten. Schon wegen dieser Unmenschlichkeit gehöre das Kind wegen Gefahr im Verzug von der jetzigen Situation befreit.

Steht nicht auf den Fläschchen in unserer Hausapotheke "Für Kinder unerreichbar aufbewahren"? Wie kann man Kinder mit Medikamenten überhäufen. Das sind ja keine Schwammköpfe :-(

Hallo Sany!

Natürlich steht das auf den Fläschchen. Die Frage, wie kann man Kinder mit Medikamenten überhäufen ist ganz einfach zu beantworten: Das Jugendamt fährt das Kind zu Onkel Fritzi (ein Psychiater im Spital). Onkel Fitzi weis keine andere Methode, als Kinder mit bedenklichen Mittel zu stopfen.  Das sind meist Ritalin und/oder Rispertal. Und WEHE, du gibst dem Kind nicht das Medikament, dann hat Onkel Fritzi mit den Sozialpädagogen einen schönen Platz für dein/e Kinder. Somit werden Kind/er mit Medikamenten vollgepumpt, auf legale Weise, auch wenn drauf steht, "Für Kinder unerreichbar aufbewahren". Und der Schaden ist dann, das oder die Kinder werden legal süchtig.

Hallo Sany!

JAWOHL, es ist unverständlich mit Kindern so umzugehen. Man schaut in der Erziehungsarbeit darauf, das die Kinder nicht abrutschen und dann wird es mit Brachialgewalt gemacht. Es gibt schon Ärzte, welche wissen was ein Eid ist, aber als Beispiel Onkel Fritzi der weis nicht mal wie sich das Wort schreibt, der Obergutachter.

Lg Justin