Gespeichert von reichmann am Mo, 09.05.2011 - 02:33:41

Mario Lanza LeberversagenEin 17-jähriges Mädchen, hatte vor wenigen Monaten behauptet, sie sei von einem Grazer Richter, ihren Großeltern und anderen Mitgliedern einer pädophilen Gruppe jahrelang sexuell missbraucht worden. Wegen Selbstmordgefährdung wurde die Jugendliche in einen „therapeutischen Tiefschlaf“ versetzt und verstarb an Leberversagen, wie 1959 der berühmte Opernstar Mario Lanza.

Eine unglaubliche Geschichte

Anfang September vertraute sich das 17-jährige Mädchen einer Betreuerin im Spital an und erzählte, dass sie jahrelang von ihren Großeltern, einem Grazer Richter und anderen Mitgliedern einer pädophilen Gruppe schwer gequält und sexuell missbraucht worden sei. Daraufhin erstattete die Klinik Anzeige gegen vier Personen, die umgehend in Untersuchungshaft genommen wurden. Nur fünf Wochen später waren die vier Verdächtigen bereits wieder auf freiem Fuß, nachdem das mutmaßliche Opfer in den zahlreichen Einvernahmen sich immer wieder widersprochen hatte und die umstrittene Ex-Gutachterin Adelheid Kastner ein vernichtendes Gutachten erstellt hatte.

In diesem Gutachten stellte sie fest, dass die Jugendliche fantasiert und die vier Verdächtigen zu Unrecht beschuldigen würde. Das war die Basis für die Enthaftung aus der U-Haft und hat offensichtlich beim Opfer eine schwere psychische Erschütterung ausgelöst.

Umstrittene Gutachterin

Durch ihren international heftig diskutierten Auftritt im Verfahren gegen Josef Fritzl, der seine Tochter 24 Jahre lang in einem Kellerverlies eingeschlossen hatte, sowie das sehr bedenkliche Gutachten gegen den Wiener Väterrechtsaktivisten Herwig Baumgartner, hat Adelheid Kastner fachlich eher nur fragwürdigem Ruhm geerntet. Zudem wurden gegen die Kastner in der Vergangenheit bereits mehrfach Strafanzeigen wegen ihrer Gutachtertätigkeit erstattet. Ob das letztlich zur Beendigung der Gutachterkarriere Anfang 2011 geführt hat, wird wohl nur von ihr selbst zu beantworten sein. In der Sachverständigenliste scheint Adelheid Kastner jedenfalls nicht mehr auf.

Falsche Gutachter

In Österreich werden von den Gerichten für die Einvernahme und Begutachtung sexuell Missbrauchter immer wieder Gutachter aus dem Fachgebiet der Psychiatrie herangezogen. Der Deutsche Bundesgerichtshof hat bereits 1999, also vor 12 Jahren verbindliche Qualitätsnormen für derartige Einvernahmen und Begutachtungen aufgestellt. Ein Gutachter aus dem Fachgebiet der Psychiatrie ist in solchen Fällen komplett fehl am Platz, weil psychiatrische Gutachten lediglich Auskunft über eventuelle psychische Krankheiten bringen, jedoch die wichtige Fragestellung der Realitätsbezogenheit der Aussage, Motivation, usw überhaupt nicht abdecken.

Max Friedrichs falsche Wahrannahme

Hierzulande war Prof. Dr. Max Friedrich jahrelang ein Gegner der sogenannten Nullhypothese und hat stattdessen die (internatonal belächelte) Theorie der Wahrannahme postuliert, wobei er allerdings bis heute auf keine wissenschaftliche Erforschung der Validität und Reliabilität dieser Theorie verweisen kann und stellt sich somit gegen 150 Jahre wissenschaftliche Forschung der Deutschen.  Der deutsche Bundesgerichtshof hat festgelegt, dass jeder Gutachter vollkommen wertfrei herangehen und sich für die Befragung Hypothesen vorbereiten muss deren Gültigkeit zu überprüfen sind. Das deckt sich juristisch auch mit der Unschuldsvermutung, die so lange zu gelten hat, bis der mutmaßliche Täter aufgrund von Sachbeweisen oder Indizien überführt ist. Das ist natürlich sehr arbeitsintensiv und erfordert ein hohes Fachwissen und viel Erfahrung.

In Österreich übergeht man das einfach und hält weiterhin an der Friedrich-Therorie der Wahrannahme fest. Hierbei genügt natürlich auch eine sehr vage Aussage des mutmaßlichen Opfers, weil überhaupt nicht hinterfragt wird, ob das Geschilderte überhaupt einen Realitätsbezug haben kann. Der Aufwand ist natürlich wesentlich geringer, Fachwissen ist praktisch vollkommen entbehrlich und Erfahrung kaum notwendig. Daher strotzen diese Befragungen, in Fachkreisen auch gerne als Exploration bezeichnet, nur so von Suggestivfragen, die an sich schon verboten sind, weil sie das Aussageverhalten wesentlich ebeinflussen können. Kurzum: Ein Opfer besteht nicht unbedingt darauf von einem grünen Marsmännchen missbraucht worden zu sein, sondern nimmt als Zielobjekt eben den Papa, Onkel, oder Nachbarn, dann genügt das in Österreich für eine Verurteilung jedenfalls. Außer der Verdächtigte ist von Stand oder verfügt über entsprechende Beziehungen. Wer es nicht glaubt, lasse sich von den vielen Wiederaufnahmen überzeugen, von denen nur wenige in den Medien berichtet werden.

Zudem hält Österreichs Richterlobby vehement an der Fehleinschätzung fest, dass die Aussagepsychologen über Wahrheit und Lüge entscheiden würden und begründen deshalb eine Unzulässigkeit der aussagepsychologischen Gutachten in Österreich. Das ist natürlich völliger Unsinn, weil auch in Deutschland das Rechtssystem einzig dem Gericht die Entscheidung über Wahrheit und Lüge, sowie Schuld und Unschuld zubilligt. Der Aussagepsychologe ist auch in Deutschland nur ein Gehilfe des Richters und unterstützt diesen bei seiner Entscheidung. Die Aufgabe des Aussagepsychologen ist einzig und allein bei der Aussage eines mutmaßlichen Opfers festzustellen, ob das Erzählte in der Wachwirklichkeit erlebt worden sein kann. Dabei achtet der Sachverständige genau auf den Inhalt und die Qualität der Aussage unter Einbeziehung der geistigen Fähigkeiten und Entwicklung des Begutachteten. Ganz nach dem Motto: „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er viel erzählen“, unterscheiden sich Erzählungen von real Erlebten von erfundenen Geschichten wesentlich.

Keine Qualitäts-Standards in Österreich

Viele österreichische Gutachter aus dem Fachgebiet der Psychiatrie, allen voran das ehemalige Flagschiff der Zunft Prof. Dr. Max Friedrich, Werner Leixnering, Haller usw, aber auch viele Psychologen wie der Salzburger Ex-Gutachter Egon Bachler, gegen den in Linz ein Strafverfahren anhängig ist, halten sich grundsätzlich nicht an die erforderlichen wissenschaftlichen Standards. Das OLG Linz hat deshalb bereits am 16. Feber 2007 in einer Entscheidung festgestellt, dass es in Österreich für Befragungen und Begutachtungen von Opfern von sexuellem Missbrauch keine eigenen wissenschaftlichen Standards gibt und daher die wissenschaftlichen Standards, die in der Entscheidung des Deutschen Bundesgerichtshofes aus dem Jahre 1999 festgelegt wurden, auch in Österreich zu gelten haben.

Warum in Österreich Richter und Staatsanwälte trotzdem weiterhin Psychiater und unfähige Psychologen für derartige Befragungen und Begutachtungen heranziehen, anstatt Gutachter aus dem Bereich der Aussagepsychologie, ist wohl nur durch die derzeitige Krise der Justiz, der fehlenden Kontrolle dieser Institution und dem praktisch nicht vorhandenen Respekt vor allfälligen Repressalien für rechtswidrig agierende Richter und Staatsanwälte, erklärbar. Verfahren gegen „Kollegen“ gibt es faktisch nicht, werden umgehend eingestellt, oder enden mit Freispruch, wie gegen jenen Richter, der einen 13-Jährigen sexuell missbraucht hat und sich damit verantwortete, dass er das wahre Alter nicht einschätzen konnte.

Fragwürdige Vorgänge in der Psychiatrie

Beinahe alle psychiatrischen Gutacher arbeiten neben ihrer Gutachtertätigkeit in gutdotierten Positionen in diversen psychiatrischen Einrichtungen. Daher lohnt sich auch einen Blick auf diese Einrichtungen und deren Arbeitsweisen zu werfen.

Aus dem aktuellen Fall ist bekannt, dass sich das 18-jährige Mädchen im September stationär in der Kinderpsychiatrischen Abteilung des Wagner-Jauregg-Krankenhauses befindet. Leiter ist der Gutachter Werner Leixnering. Während einer Therapiestunde vertraute sich die 17-jährige ihrer Therapeutin an und erzählte ihr von den sexuellen Übergriffen und von satanistischen Spielen. Das Wagner-Jauregg Krankenhaus erstattete daraufhin sofort Anzeige, obwohl in Fachkreisen bekannt ist, dass es gerade während einer Therapie zu Vermischungen von Erinnerungen kommen kann, weil der Patient zwischen verschiedenen Realitätsebenen hin und herpendelt. Anstatt das Mädchen einem Spezialisten vorzustellen, der in Ruhe den Realitätsbezug der Schilderung bewerten hätte können, um die Aussage des Mädchens auch rechtlich abzusichern, verhielt man sich hier offensichtlich sehr dilettantisch und lieferte das mutmaßliche Opfer zu früh den Ermittlungsbehörden aus.

Was dann folgte liegt auf der Hand: Das Mädchen verstrickte sich in Widersprüche, wobei hier die Frage erlaubt sein muss, warum man ein mutmaßliches Opfer mehrfach einvernimmt. Das ist in Österreich jedenfalls seit Jahren vollkommen unüblich und hängt wahrscheinlich davon ab, welche Täter in Frage kommen. Für die umstrittene Ex-Gutachterin Adelheid Kastner war es dann offensichtlich klar, dass es sich hierbei nur um die Wiedergabe einer induzierten Erinnerung handeln kann. Wie sich jedoch die jahrelangen schweren psychischen Störungen erklären, blieb gänzlich im Dunkeln, obwohl allgemein bekannt sein dürfte, dass gerade pädophile Gruppen wahre Spezialisten darin sind ihre Opfer psychisch so zu schädigen, damit diese keine gerichtstaugliche Aussage mehr machen können.

Völlig unklar ist auch warum man das 17-jährige Mädchen in einen therapeutischen Tiefschlaf versetzt. Das ist eine Maßnahme, die vor Jahren für therapeutische Zwecke, oder bei schweren psychischen Krisen eingesetzt wurde. Diese Methode ist aber keinesfalls wissenschaftlich abgesichert und wird daher schon lange nicht mehr angewendet. Um einen Patienten von Selbst- oder Fremdverletzung abzuhalten gibt es sicher tauglichere Methoden.

Der Fall Mario Lanza

In diesem Zusammenhang ist der Fall des italo-amerikanischen Opernsängers sehr bemerkenswert. 1959 begab sich der Startenor in eine Klinik in Rom und verstarb kurz darauf an Herzversagen. So wurde es von der Krankenanstalt zumindest vorerst kolportiert. Ein Münchner Promiarzt brachte kurz darauf erst die wahren Umstände des Ablebens von Lanza in die Medien. Mario Lanza, mit dem bürgerlichen Namen Alfredo Cocozza, verstarb keineswegs an einem Herzinfarkt, sondern an Leberversagen während eines therapeutischen Tiefschlafes. Der Arzt aus München wurde zwar von einem Disziplinargericht der Ärztekammer verurteilt, weil er die ärztliche Schweigepflicht gebrochen hätte, doch änderte das nichts an der Tatsache, dass die Klinik in Rom offensichtlich die Öffentlichkeit belogen hat und der Sänger an den Folgen einer umstrittenen Therapie gestorben war.

Das 17-jährige mutmaßliche Opfer schwerster Missbrauchshandlungen ist in Linz im Wagner-Jauregg Krankenhaus ebenfalls während eines „therapeutischen Tiefschlafes“ an Leberversagen gestorben. Wie im Fall des Mario Lanza bleiben viele Fragen offen: Warum muss eine Klinik vertuschen, warum gibt es derart gefährliche Therapien, warum belügt eine Klinik die Öffentlichkeit, warum wird in so einem Fall nicht unverzüglich Anzeige erstattet, sondern erst aufgrund von anonymen Hinweisen irgendwelche Medienberichte ermöglicht?

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 08.09.2016 - 02:26:53

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Wann wird diese Thematik in Österreich endlich mit der nötigen Vehemenz diskutiert?
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Anfang Dezember 2010 wurde Anton Gebetsberger aufgrund eines sogenannten "Aktengutachtens" eines Psychiaters festgenommen und in die Psychiatrie im Wagner Jauregg Krankenhaus in Linz eingeliefert.
Der Gutachter bezog sich auf wenige von ihm ausgewählte Akten und sprach von paranoiden Vorwürfen.
Demgegenüber haben die Vorwürfe durchaus Relevanz. Um dies zu erkennen ist allerdings Voraussetzung , die wichtigsten Akten im Detail zu studieren.
Herr Gebetsberger wurde vor einigen Wochen in die Justizanstalt Wels verlegt und wird dort nach seinen Angaben medikamentös behandelt. Er berichtet davon, dass er sich wegen dieser Behandlung kaum mehr konzentrieren und er nur sehr schwer eine " Umfassende Sachverhaltsdarstellung " zu den Anschuldigungen gegen ihn verfassen kann.
Zudem wird ihm seit seiner Verhaftung die Verwendung eines Laptop verweigert.
Es ist zu hoffen, dass Herr Gebetsberger diese " Umfassende Sachverhaltsdarstellung " mit Unterstützung durch seien Rechtsanwalt umgehend fertigstellen und diese Unterlage bei einem Gespräch mit einem vom Gericht neu bestellten Gutachter verwenden kann.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 08.09.2016 - 02:26:53

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André Zeiger, Wiesentheid (Bayern)


Hiermit möchte ich auf meinen Fall aufmerksam machen.


Ich habe ein gefälschtes DNS-Gutachten übers Gericht bekommen von einem öffentlich bestellten und beeidigten Sachverständigen für Blutgruppengutachten. Dieser Sachverständige ist in Würzburg, Gotha, Rumänien und sogar in Dubai tätig.


Fertigt dieser Gutachter bei den Scheichs in Dubai auch Blutgruppengutachten ohne Blutgruppe an????


Mir wurde mit behördlicher Genehmigung ein Kuckuckskind untergeschoben.


Beim Jugendamt Kitzingen sind Akten über diese Familie verschwunden.


Das Jugendamt Kitzingen kennt die Familienverhältnisse dieser Familie sehr genau und unternimmt nichts.


Es soll eine Straftat  verdeckt werden.


Dieser Familie, die mir ein Inzest - Kuckuckskind unterschieben will, muss endlich das Handwerk gelegt werden!


Meine Rechtsanwältin sagt, sie sieht Parallelen zu "Fluterschen im Westerwald".


Es gibt nicht nur den "österreichischen Fritzl", sondern auch den "deutschen Fritzl" und das nicht nur in Fluterschen im Westerwald!!!!


In so einen Fall bin ich hineingeraten.


Diese Themen wie Inzest und Missbrauch dürfen in Deutschland nicht länger totgeschwiegen werden!!!!!!


Weitere Fälle wie "Fluterschen im Westerwald" dürfen nicht "unter den Teppich gekehrt werden".


www.andre-zeiger.com

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 08.09.2016 - 02:26:53

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Eigendlich möchte ich hier nicht ganz so viel schreiben, also fasse ich mich kurz:

In Göllersdorf, gibt es immer noch 3 Räume, darin befindet sich ein Stahlkäfig, der Kameraüberwacht ist. In der Mitte eine nasse Matratze, wo man Menschen einzeln und nackt einsperrt, bis diese das tun, was "Sozial" - Pfleger von ihnen verlangen.

Nach erzählungen, gab es in den letzten drei Jahren, über 90 Selbstmorde wegen diesen sehr "sozialen" Pflegern, und den Unmenschlichen Bedingungen.

Ich fürchte mich weniger vor den Patienten von Göllersdorf, als vor den Menschen, die davon wissen, und nichts dagegen unternehmen.

Ich wünsche diesen Menschen, einen eigenen Käfig in der Hölle!!!