Gespeichert von LittleBuddha am Di, 11.07.2006 - 00:55:18

Stephan writes, "

Wer hätte das gedacht! Nachdem INHR an die Wohngruppen Heidlmair einen 20 Punkte umfassenden Fragenkatalog übermittelt hatte, folgte prompt die Antwort des Rechtsanwalt Falkner aus Baden bei Wien.



Neuerdings werden Fragenkataloge, die an sozialpädagogische Wohngruppen adressiert sind, durch Rechtsanwälte beantwortet. So staunte der Leitende Fachberater Stephan Tiefenbacher nicht schlecht, als plötzlich ein Fax des Rechtsanwalt Falkner aus Baden bei Wien im Generalsekretariat von INHR in Wolfsberg eintraf.

Offenkundig sieht eine Unternehmung wie das Konsortium Heidlmair, mit einem Monatsumsatz von bis zu Euro 16.000,- pro Kind keine Veranlassung, die Informationspflicht wahrzunehmen.

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Wer möchte als Eltern(teile) nicht wissen von welchen Fachkräften sein Kind in der Fremdunterbringung betreut wird? Wer möchte nicht wissen, welches Pädagogische Konzept dieser Betreuung zugrunde liegt? Immer mehr besorgte Eltern wenden sich an das Int. Network of Human Rights, nachdem Jugendämter nur sporadisch Auskunft erteilen und die Betreiber sogenannter sozialpädagogischer WG-GmbH's an ihre Anwälte verweisen.



So geschah es im Fall eines 7-jährigen Buben aus Klagenfurt, dessen Vater keinerlei Besuchskontakt genießt, geschweige Auskunft über die fehlende Therapierung erhält. Ein Anruf beim leitenden Prokuristen Augustat erwies sich vorerst als produktiv, weshalb gemäß dessen Ersuchen ein 20 Punkte umfassender Fragenkatalog durch den Leitenden Fachberater von INHR, Stephan Tiefenbacher, ausgefertigt wurde.



Unter anderem enthielt dieser Fragenkatalog die Frage, bis wann das Jahreszeugnis an INHR, als Vertretung des obsorgeberechtigten Kindesvaters, übermittelt werden kann. Der amtierende Heidlmair Anwalt meinte dazu - Zitat:



"Namens und auftrags meiner Mandantschaft halte ich fest, dass keine wie immer geartete Verpflichtung meiner Mandantschaft zur Beantwortung der von Ihnen gestellten - über weite Strecken vollkommen unnachvollziehbaren - Fragen besteht und diese daher auch nicht beantwortet werden."



Bereits ein rechtsfindiger Laie wird im Allgemein Bürgerlichen Gesetzbuch schnell auf den § 178 stoßen, der sinngemäß das Informations- und Äußerungsrecht gesetzlich regelt. Demzufolge hat der Kindesvater sehr wohl das Recht auf die Beantwortung eines solchen Fragenkatalog und als Obsorgeträger sogar Akteneinsicht.



Nunmehr muss das Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz über den weiteren Verlauf eines möglichen Prüfverfahren nach § 8 Abs3 JWG 1998, gegen die Heidlmair Wohngruppen, befinden!

Gespeichert von GmeinerBrueder am/um Do, 08.09.2016 - 02:24:32

Permanenter Link

Wir können nicht verstehen, weshalb derartige sozialpädagogische Wohngemeinschaften keine Auskünfte geben. Haben sie etwas Unangenehmes zu verbergen?



Es sind ja Firmen, GmbH's, also Gesellschaften mit bechränkter Haftung.



Empfehlung an INHR: Meldet das Mal BIZZ von Pro7, die sollen denen das Fass ohne Boden vorbeibringen!!!

Na sicherlich gibt es da was zu verbergen. Wenn eine therapeutische Wohngruppe oder eine sonstige Einrichtung eine "weisse Weste" hat, warum sollte dann ein Rechtsanwalt auf einen Fragekatalog antworten?

Bin sehr gespannt, wann die Fassade zum Bröckeln anfängt

vor allem bei den dingen die da vor gehen na wie wäre dasd denn wenn jeder bei einer frage einen anwalt beiziehen würde. das ist doch nur eine taktik um den fragenden zu erschrecken huch jetzt antwortet ein anwoalt was habe ich denn jetzt gemacht. aber mit was sie sich da angelegt haben wissen die nicht.es sei denn die fragen würden in juristen deutsch gestellt so das sie nur ein anwalt beantworten kann.