Gespeichert von reichmann am Mi., 09.07.2008 - 16:27:47

Schaunig-Kanduth„Haiders Unkultur vertreibt Schaunig“. So kann man es also auch sehen. Niemand spricht den Bereich Jugendwohlfahrt an, für den Schaunig-Kanduth ebenfalls verantwortlich zeichnet. Gerade in der Kärntner Jugendwohlfahrt scheint jedoch in den letzten Jahren einiges schief zu laufen.

Bereits seit Jahren berichten wir über - teilweise unfassbare - Zustände in der Kärntner Jugendwohlfahrt rund um die Parteikollegin Christine Gaschler-Andreasch, die gute Beziehungen zu Gabi Schaunig-Kanduth hat. So ist es nicht verwunderlich, dass aufgezeigte Missstände in der Jugendwohlfahrt ganz einfach ignoriert werden und die Beamten fröhliche Urständ feiern.

2005 wurde der Leiterin der Kärntner Jugendwohlfahrt, Diplomsozialarbeiterin Christine Gachler-Andreasch, zur Kenntnis gebracht, dass vom Jugendamt Wolfsberg ein Kind ohne jede rechtliche Handhabe in der Abteilung für Neurologie und Psychiatrie des LHK Klagenfurt eingesperrt worden war. Eine Verfügung nach § 215 ABGB, ausgestellt von der Sozialarbeiterin DSA Erika Feldencer und der Leiterin der Wasserabteilung Mag. Kostmann.

Diese Beschwerde wurde selbstverständlich auch Gabi Schaunig-Kandut und auf Umwegen über das UVS, auch unserem Landeshauptmann Dr. Jörg Haider übermittelt. Außer einem frechen Brief von einer Diplomsozialarbeiterin war keine Reaktion zu vernehmen. Deshalb wurde die ganze Causa auch der Volksanwaltschaft übermittelt, die ein Prüfverfahren eingeleitet hat, das mittlerweile bereits über sechs Monate dauert.

Zur rechtlichen Frage sei gesagt, dass das Jugendamt bei „Gefahr im Verzug“ selbstverständlich verpflichtet ist, eine Verfügung nach § 215 ABGB auszustellen, diese jedoch unverzüglich beim Pflegschaftsgericht einzubringen hat. Ein „unabhängiger“ Pflegschaftsrichter hat die Notwendigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen zu verfügen. Wenn ein Antrag beim Pflegschaftsgericht unterbleibt, handelt es sich hierbei um einen schweren Amtsmissbrauch, der natürlich umgehend zu untersuchen ist.

Auch Gabi Schaunig wäre selbstverständlich berufen gewesen diesen Missstand abzustellen und gerichtlich verfolgen zu lassen. Die Volksanwaltschaft hat schon im Jahresbericht 2005 diese Missstände in der Kärntner Jugendwohlfahrt gerügt, also handelt es sich hierbei offensichtlich keinesfalls um einen Einzelfall, oder gar ein Versehen, wie man das nun gerne dargestellt hätte.

Aber auch in anderen Fällen gab es unglaubliche Verfehlungen seitens der Jugendwohlfahrt, die ebenfalls an die zuständigen Stellen gemeldet, jedoch auch nicht untersucht und angezeigt worden sind. So handelt es sich hierbei um unfassbare Zustände bei Auslandsunterbringungen von Kindern und Jugendlichen.

Die einzigen Sachverhalte die von der Sozialarbeiterin Christine Gaschler-Andreasch angezeigt wurden richteten sich gegen INHR. Man untersuchte über ein Jahr, fand natürlich keine Hinweise auf strafbare Handlungen seitens der Akteure von INHR und stellte die Verfahren ein. Natürlich erfolgte die Einstellung auch erst, nachdem die Volksanwaltschaft bereits ein Prüfverfahren gegen die Staatsanwaltschaft Klagenfurt wegen Verfahrensverschleppung eingeleitet hatte.

Ein neuer Besen kehrt zwar gut, jedoch bleibt abzuwarten, wie sich Rohr letztlich in Kärnten durchsetzen wird  Die von uns recherchierten Missstände in der Jugendwohlfahrt werden wir natürlich umgehend zum „Auskehren“ vorlegen. Bleibt nur zu hoffen, dass uns italienische Verhältnisse erspart bleiben.

 

Staatsanwaltschaft Klagenfurt ermittelt gegen Christine Gaschler-Andreasch

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