Gespeichert von reichmann am Di., 04.07.2006 - 19:41:40

"Man kann einem Menschen nichts beibringen. Man kann ihm nur helfen es in sich selbst zu entdecken", steht auf der Homepage von Heidlmair in Kremsmünster.

Wohl ein netter Spruch, doch wie schaut die Realität aus? Immer wieder Vorfälle von Zöglingen der Heidlmair-Wohngruppen (Heimen), die sich offensichtlich gerade selbst entdecken.

Vor etwa einem Monat zünden Heiminsassen eine Kirche mittels Brandbeschleuniger an, jetzt bedrohen Heiminsassen die Erzieherinnen mit Mord und Todschlag, die sich selbst nicht mehr helfen konnten und die Polizei zur Hilfe holten. Die Sache eskaliert: Ein Jugendlicher verletzt sich zuerst selbst und dann einen Polizisten schwer.

 

Zwei Kinder aus dem "Lebensraum Heidlmair" Kremsmünster, haben vor einem Monat absichtlich eine Kirche mit Brandbeschleuniger angezündet. Bei der Einvernahme durch die Polizei haben beide gesagt, dass es ihnen Spaß gemacht habe und dass das eben "cool" sei.

Das machen wir wieder.

Nun haben drei Burschen im "Lebensraum Heidlmair" Kremsmünster zwei Erzieherinnen mit Mord bedroht. Die beiden Frauen konnten sich in Sicherheit bringen. Bei der Festnahme der Jugendlichen wurde ein Polizist verletzt. 

Die drei Zöglinge im Alter von 14 bis 16 Jahren waren mit den beiden Erzieherinnen in Streit geraten. Einer der Burschen hatte plötzlich ein Messer in der Hand. Das Trio drohte den beiden Frauen, sie umzubringen, ähnliche Drohungen stießen sie auch gegen einen Mitbewohner aus.

Die Erzieherinnen schlugen Alarm und haben die Polizei gerufen. Als die Polizei eintraf, flüchteten die Jugendlichen in ihr Zimmer. Die Beamten nahmen die aggressiven Burschen fest. Einer von ihnen ging dabei auf die Polizisten los, der 15-Jährige verletzte sich dabei zuerst nur selbst.

Auf dem Weg in die Polizeiinspektion drehte der 15-Jährige dann wieder durch und fügte einem Polizisten erhebliche Handverletzungen zu. Kurzzeitig gelang dem Burschen die Flucht, er wurde aber wenig später wieder gefasst.

Gegen die drei Jugendlichen wurden Haftbefehle erlassen. Sie wurden in die Justizanstalt Steyr gebracht. 

Drei weiterere Heiminsassen sind offensichtlich am Ziel angekommen

Man muss sich fragen, was ist da los, was passiert da mit den Kindern und Jugendlichen in diesen Heimen eigentlich? Freilich handelt es sich hierbei um "besondere" Kinder, die vielleicht schon Schlimmes erlebt haben, vielleicht von den Eltern geschlagen, oder missbraucht worden sind. Kinder werden Eltern nur dann abgenommen und in Heime gesteckt, wenn da einiges nicht in Ordnung ist.

Doch was passiert da weiter, wie wird den armen Kindern geholfen. Nun ja: In der Bevölkerung herrscht die Meinung vor, dass in Heimen für die Kinder alles getan wird, dass es ihnen nun besser geht, als bei den Eltern zuhause.

Nur stellt sich an dieser Stelle die Frage, warum zünden Kinder eine Kirche an? Wieseo ändern sich die Kleinen nicht, obwohl ihnen dort jede erdenkliche Hilfe zuteil wird? Aber es kommt ja noch Dicker: Kinder bedrohen Erzieherinnen mit Mord und Todschlag. Was mag da wohl vorgefallen sein, dass eine Situation derartig eskaliert?

Wird den Kindern nicht richtig geholfen, werden sie nicht angeleitet ein ordentliches Leben zu gestalten? Viele meinen, da müsste mehr getan werden, manche meinen da ist zuwenig Geld da für die richtige Förderung der Kinder.

Weit gefehlt: Bis zu 16.000 Euro wird monatlich pro Kind an die Heime überwiesen. Da kann man sich schon mal fragen, wie das Geld eigentlich eingesetzt wird. Wird da wirklich alles unternommen, um das Kind auf den richtigen Weg zu bringen?

Oder ist man vielleicht der Idee verfallen, dass man einem Menschen nichts beibringen, sondern ihm nur helfen kann es in sich selbst zu entdecken. Da könnte man das viele Geld doch wohl zielgerichteter einsetzen.

Gespeichert von LittleBuddha am Do., 08.09.2016 - 02:24:28

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Wie kann es sein, dass so eine Unterbringung 16TSD Euro im Jahr kostet, dennoch aber problemlos Alkohol und Drogen konsumiert werden können.



Als Sozialpädagoge kann ich nur sagen hier hat jemand die Aufsichtspflicht und Grundregeln in der Intensivbetreuung von verhaltensauffälligen Kinder und Jugendlichen verabsäumt.



Wo bleibt beispielsweise die 1:1 Bezugsbetreuung und warum wird es nicht verhindert, wenn Mitbewohner bedroht werden?



Fragen über Fragen!!!



Da sag ich nur, schöne Lebensräume Heidlmair, wenn sie bloß nicht ein Lebenstraum für Problemkinder sind.

Gespeichert von chefsekreterin am Do., 08.09.2016 - 02:24:28

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Also ich persönlich kann die Jugendlichen (fast) verstehen! Wenn man von solch einem "Aufsichtspersonal" versorgt wird, kann man nur Mordgedanken haben! Den Jungs wird die "staatliche Betreuung" mehr bringen als überforderte "Möchtegernpädagogen"!

Gespeichert von Justin am Do., 08.09.2016 - 02:24:28

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Es soll keine Frage sein, dass es von den Kindern nicht in Ordnung war, was die "getan" haben. ABER, abgenommen, abgeschoben, geklaut, wie auch immer, man sieht mal wieder mit Beweis, dass es Kindern u. Jugendlichen bei einer Fremdunterbringung keineswegs besser geht. Was wird unternommen um das Kind auf den richtigen Weg zu bringen. Kassiert, das hat Vorrang. Aus Erfahrung, die Erzieher kümmern sich einen Schmarren um die Kinder, sondern vernachlässigen exorbidant die Aufsicht und der o.g. Anlassfall ist eine Spiegelung von deren "Erziehung". Nebst, soll nicht unbedacht sein, dass sie die Zöglinge zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Und das mal ein Kind/Jugendlicher durchdreht, ewig eingesperrt, ohne Perspektive und Zukunft?, wundert schon nicht mehr. So wie in der WG-Wulzendorferstrasse, 1220 Wien, wo man einen 10 jähr. zugedröhnt mit Medikamenten von Onkel Fritzi, OHNE AUFSICHT herumstreunen lässt, sich gar nicht kümmert, er lt. Spital als Stammgast immer so dubiose Verletzungen hat und die WG das Kind mit stark blutender Wunde mit einem ebenfalls 10 jähr. ins Spital mittels Tramway schickt. Die Erzieherin zur Rede gestellt, glaubens ich hab immer Zeit, bin mit 5 Kindern überlastet OHHHHHH. Das Krankenhaus hatte zumindest ein Gefühl der Verantwortung und fuhr nach Versorgung der dubiosen Wunde, das Kind mit Rettung "nach Hause". Die kennen nicht die Nr. 144, in Wien die Rettung, wenns so überlastet, oder unfähig sind. In diesem Anstalten wird alles noch schlimmer, sie kommen mit der Erziehung nicht klar, lassen die Kinder halt machen was wollen, dann kommt das raus.

Da denken wir, das ist das Ergebniss einer Fehlerziehung in Kombination mit ständiger Unterdrückung und fahrlässiger Aufsicht. Eltern, würden wahrscheinlich eine ordentliche Vorstrafe kassieren und die Kinder sind weg. Was passiert mit den Erzieherinnen? Das Jugendamt wird das schon richten mit dubiosen Ausreden. Wenn das so weiter geht, wie in dieser Anstalt und anderen auch, werden viele Jugendliche an das Ziel ankommen.

Gespeichert von primi26 am Do., 08.09.2016 - 02:24:28

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also wirklich kinder sind nun mal schwierig in manchen fällen.schule schwänzen mal eine private "exkursion"machen ist eine sache das haben wir wohl fast alle gemacht aber eine kirche anzünden menschen leben zu bedrohen ist dann wohl die seite wo sag ich mal sofot klar wird das da sicherlich einiges nicht stimmt von wegen cool usw. das sind doch nur ausreden ich denke eigentlich sind es hilfe schreie!dort sollte mal erroiert werden was sich da wirklich ab spielt warum kinder sich so provoziert fühlen das sie selbst erwachsene so bedrohen.da stinkt es gewaltig. under cover ermittlung wäre hier sicherlich von vorteil.denn nur darüber zu berichten ist zu wenig.es gehört wirklich hinterfragt was da wohl los ist.

Gespeichert von Kogler500 am Do., 08.09.2016 - 02:24:29

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Ich denke : Wenn schon Kinder und Jugendliche in einer Einrichtung untergebracht wurden, aus welchem Grund auch immer, dann haben die Betreuer sprich Erzieher die PFLICHT auf die Zöglinge zu achten.

Doch die Realität schaut leider Gottes anders aus, wie wir alle wissen.

Was muss in Kindern vorgehen, die solche Handlungsweisen vollziehen, und eine Kirche anzünden?



Für meinen Teil frage ich mich nun, wer wird hier zur Verantwortung gezogen.

Na sicherlich zuerst mal die besagte Heidlmair WG, aber wenn man es ganz genau nimmt, bekommen die Eltern dieser Kinder auch noch Schuld daran.

Begründung  ist die, dass die Einrichtungen sagen: Na warum ist denn ihr Kind untergebracht worden? "Na weil es zu Hause nicht ging"( Oft genug zu hören - jedoch keine trifftige Begründung ). Also haben Sie auch einen Teil dazu beizutragen, dass ihr Kind so abgerutscht ist.

Dann wundert sich die Allgemeinheit, wieso sich Kinder in Fremdunterbringungen verschlechtern und nicht verbessern.....



Leider Realität

Gespeichert von primi26 am Do., 08.09.2016 - 02:24:29

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meine herrschaften so wird es nicht enden es wird bestimmt noch viel ärger als es jetzt ist denn die kinder kommen nähmlich schon drauf das sie rechte haben und derweilen sie so weiter machen erregen sie sie aufmerksamkeit von uns und genau das ist es wass sie wollen aber keiner fragt sie freundschaftlich warum sie das getan haben sondern immer agressiv und was ist die folge agression erzeugt agression resoltat gewalt.

ich wohne in einer gegend wo viele kinder sidn und das kann ich euch sagen es geht dort genau so zu wie im irren haus die kinder schreien mitten in der nacht herrum machen irgendwelche dummheiten weil es gerade lustig ist und sie mitten in der nacht nicht anderes zu tun haben als lange weile schissen sie mit einer luftdruckpistole auf vögel katzen hunde und alles was sich sonst noch so bewegt. cool oder??? selbstbeschäftigung nennen sie das.

sinnvolle sachen wie inline skaten oder fudssball spielen oder auch radfahren kennen die garnicht mehr . geschweige denn das sie wissen wie sowas aussieht.

sollte eies davon bei mir vor der türe stehn zeige ich die institution KIZ an denn die haben die aufsichtspflicht. klar könnne sie nicht immer alles überwachen aber sie stellen beispielsweise auf fremden grundstücken streng verbotene fallen auf wo sogar mal meine katze hinein geraten ist und seit den natürlich komplett verändert.es wird nicht lange dauern wrden sie menschen fallen aufstellen oder was???????

Gespeichert von schusterleiste am Do., 08.09.2016 - 02:24:29

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Also ich find das total krank, wenn sich solche WGler derart daneben benehmen. Es kommt allerdings schon draufan wie die WG geführt wird. In unserer WG war es immer so, jeder musste die vorgelebten Regeln einhalten und man musste bei der Aufnahme eine Hausordnung und einen Hilfeplan unterschreiben. Wer sich nicht daran hält oder gar mit Drogen und Waffen zutun hat, kam nach einer Verwarnung in die Heilpädagogische Abteilung. Das wiederum sind streng geführte WGs wo von vielen Freiheiten nichts zu spüren ist. Womöglich nur begleitender Ausgang im Ausmaß von einer Stunde pro Tag, strikter Tagesplan und im Zimmer darfst nichteinmal ein Radio haben. Handy ist sowieso verboten. Das hat man uns beim Aufnahmegespräch auch deutlich zu verstehen gegeben. Somit hat es sich jeder 3x überlegt aus der Reihe zu tanzen. Und der Gruppenerhalt war uns wichtiger als abzuhängen bis der totale Rausschmiss angesagt war. Wer möchte nicht mit Freunden unterwegs sein und Freiheiten genießen. In unserer WG war es jedenfalls total lässig. Unsere Betreuer haben alles unternommen, damit wir uns wohlgefühlt haben und wir auch weiterkommen im Leben. Man konnte dadurch ein enges Vertrauensverhältnis aufbauen. Wem es einmal nicht gut ging, wusste wohin. Hatte man etwas gebraucht, gab es bei den Betreuern immer einen Ansprechpartner. Allein war keiner.

Gespeichert von primi26 am Do., 08.09.2016 - 02:24:29

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Hallo Hallo Hat sich schon jemand diese hp genauer angesehn würde ich euch empfehlen denn dann wird euch so wie mir auffallen n welche richtung das "system " ausgelegt ist.man diese orga ist doch voll daneben

Gespeichert von Justin am Do., 08.09.2016 - 02:24:30

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Also, vom gesamten Artikel abgesehen, fiel mir der letzte Absatz ekladant auf. In einem JA-Bericht stand: Man kann den Kindern nur helfen, diese aus dem Familienverband zu nehmen, damit diese sich selbst entdecken und Erfahrungen sammeln können. Somit auf sich selbst gestellt waren und die Aufsichtspflicht, wo ist die?  Wo ist die Förderung und Erziehung? Es stand sogar noch drinnen, eigene Bedürfnisse umsetzen zu können. Etwa in die Richtung, wie das o. Posting? Alles ein dehnbarer Begriff-selbst entdecken-Erfahrungen sammeln-Bedürfnisse um zu setzen und das ohne Konzept? Ist sicher nicht der richtige weg und könnte das Geld in der Tat besser eingesetzt werden.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am Do., 08.09.2016 - 02:24:30

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Ich finde es eine Frechheit, welche kommentare hier abgegeben werden.

Die Leute haben keine Ahnung und urteilen über die Firma Heidlmair und Ihre Pädagogen.
Das einzige Problem was hier vorliegt, besteht in der Gesetzeslage in Österreich. Es ist tatsächlich so, das jemand verletzt oder getötet werden muss, bevor die Polizei eingreifen DARF. Aufgrund dieser Gesetzeslage ist es den Kindern und Jugendlichen möglich, unzählige Delikte auszuüben, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen, und das wissen diese Kinder natürlich auch.

Drogenkonsum und der Erwerb von Drogen wird von der Polizei nicht geahndet, selbst wenn es von den Jugendlichen vor der Polizei bestätigt wird, dass sie Drogen nehmen... so ist es der Polizei auch egal.

Das ist kein blödes Dahergerede, sondern leider Tatsache, was ich oft genug selbst mit erlebt habe. Die Polizei und somit auch die Erzieher sind machtlos, wenn das Gesetz in Österreich so ausgelegt ist und die Jugendlichen machen können was sie wollen, ohne einmal ein Jugendgefängnis von innen zu sehn.

Nicht den Lebensraum Heidlmair sollte man schlecht machen, sondern die Justiz in Österreich und unsere ach so witzigen Politiker, die endlich einmal hinschaun und Gesetze anpassen sollen.
In den Heimen wird so gut als möglich gearbeitet, nur ist es für die Betreuer schwierig, Kinder, die schwer bis gar nicht mehr in die Gesellschaft integrierbar sind, auf einen besseren Weg zu führen, wenn selbst Psychotherapeuten diesen Kindern keine Zukunft mehr geben.